Beinschuss-Direkt: Junge Spieler an das Niveau der Kreisliga heranführen!

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Ein Interview direkt nach der Trainingseinheit: SVO-Coach Georg Schmelcher im Gespräch mit seinem Spieler und Beinschuss-Reporter Manuel Bonke

Beinschuss-Direkt: So heißt die Rubrik, in der jede Woche ein bekanntes Fußballgesicht aus der Region interviewt wird. In dieser Woche stellt sich der Trainer des SV Ostermünchen, Georg Schmelcher, den Fragen von Beinschuss-Reporter Manuel Bonke.

Beinschuss-Direkt: So heißt die Rubrik, in der jede Woche ein bekanntes Fußballgesicht aus der Region interviewt wird. In dieser Woche stellt sich der Trainer des SV Ostermünchen, Georg Schmelcher,  den Fragen von Beinschuss-Reporter Manuel Bonke.   Beinschuss: Servus Schorsch, Du leitest jetzt schon ein paar Wochen die Trainingseinheiten in Ostermünchen. Wie gefällt es dir bei deinem neuen Arbeitgeber und warum hast du dich für den SVO als Trainerstation entschieden?   Georg Schmelcher: In Ostermünchen wurde ich  von allen Seiten freundlichst aufgenommen, dafür möchte ich mich auf diesem Weg bedanken. Die Spieler ziehen voll mit und das gesamte Umfeld entspricht meinen Erwartungen. Für Ostermünchen habe ich mich entschieden, weil es ein sehr gute "sportliche Adresse" im Landkreis ist, sowie vernünftige und ehrliche Funktionäre das Sagen haben.

Der SVO-Kader ist ja eher dünn besetzt. Auf welcher Position würde euch eine Verstärkung noch gut tun und wie gehst du mit dieser Problematik um?

Schmelcher: Sicherlich ist der Kader eher dünn besetzt. Das führt aber dazu, dass man mehr auf eigene junge Spieler schaut, diese verstärkt fördert, was sich sicherlich sehr nachhaltig auswirkt. Besonders im Angriff würde uns eine Verstärkungen gut tun, da ja beide Stürmer der letzten Saison den Verein verlassen haben. Aber mit Andi Niedermeier und Christian Dirscherl stehen schon zwei junge willige Spieler bereit. Wenn man ihnen Zeit gibt, werden sie diese Lücke mittelfristig schließen können. Neben beiden genannten haben wir noch den ein oder anderen Spieler aus der zweiten Mannschaft im Visier.

Was ist Dein persönliches Ziel für die diesjährige Kreisliga-Saison? Schmelcher: Die jungen Spieler, unter Anleitung des Trainerteams und der erfahrenen Spieler, langsam an das Niveau der Kreisliga heranführen und mit einem sicheren Mittelfeldplatz abschließen. Anschließend mit gezielten Maßnahmen auf das erreichte aufbauen.   Wen siehst du auf den vorderen Plätzen, wer wird es deiner Meinung nach schwer haben?Schmelcher: Absoluter Topfavorit ist der ASV Au. Aber auch Aschau/Inn und die SG Reichertsheim werden sicher ein gewaltiges Wort mitreden. Den Aufsteigern sowie Edling und Westerndorf  traue ich einiges zu. Bezüglich der hinteren Plätze überlege ich seit Bekanntgabe der Gruppeneinteilung, kann mich aber zu keiner Meinung durchringen, beziehungsweise keinen erkennen, was sicherlich spannend wird.

Glaubst Du, dass die Kreisliga seit der Liga-Reform eher stärker oder schwächer geworden ist?

Schmelcher: Ich denke die Ligareform hat sich diesbezüglich kaum ausgewirkt.   Du als erfahrener Trainer hast ja mit Barni Paschke und Markus Ratschmeier zwei "Grünschnäbel" im Seniorenbereich als Asisstenten an die Seite bekommen.Schmelcher: Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Nur als "Grünschnäbel" würde ich beide nicht bezeichnen. Bernhard Paschke´s Training, Äußerungen und Philosophie ist von hoher Qualität. Über Markus Ratschmeier brauchen wir nicht zu sprechen, dieser kennt sich im gesamten Umfeld innerhalb und außerhalb des SV Ostermünchen voll aus. Außerdem ist er ein gutes Bindeglied zwischen Mannschaft - Trainer - Vorstandschaft.

Als alter Trainerfuchs hast Du schon einige Jahre auf den Sportplätzen der Region auf dem Buckel. Was war Dein kuriosestes Erlebnis mit einem Spieler?

Schmelcher: In der Tat habe ich  negative aber viel mehr positive Erlebnisse auf Sportplätzen erlebt. Von einem 0:4 Pausenrückstand der noch zu einem 5:4 gedreht wurde aber noch viele andere Dinge. Trotz negativer Erfahrungen möchte keine Sekunde meiner gesamten Fußballerkarriere missen.

Dein schönster und traurigster Moment in Deiner Trainerkarriere?

Schmelcher: Mit einer der schönsten Momente war der Aufstieg mit dem DJK SV Griesstätt als am letzten Spieltag der damalige Tabellenführer in Griesstätt zu Gast war und wir nach einem 0:2 Rückstand noch 4:2 gewinnen konnten.Ein trauriger Moment war der Abstieg als Trainer mit meinem Heimatverein  ASV Großholzhausen aus der damaligen A-Klassen und die darauf folgenden  Intrigen.

Worauf legst Du in den Trainingseinheiten besonders viel Wert?

Schmelcher: Zum einen verlangen wir (Trainerteam) von uns eine entsprechende Vorbereitung bezüglich der Trainingsinhalte und Durchführung. Von der Spielern erwarten wir Konzentration um taktische Verhaltensweisen zu verstehen. Körperlicher Einsatz im hohem Tempo damit Praxisnah in den Bereichen  Technik, Taktik und Kondition trainiert wird. Grundvoraussetzung dafür ist eine große Trainingsbeteiligung welche bisher gegeben war.

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