SVO-Blitzstart reicht nicht

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Was waren das für furiose sechs Minuten nach Spielanpfiff, die der SVO in der Partie gegen Westerndorf hinlegte! Bereits in der dritten Minute klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse des SV Westerndorf. Peter Niedermeier traf nach einer starken Einzelleistung am Strafraum, aus zwölf Metern, zum 1:0. Nur drei Minuten später war es erneut Peter Niedermeier, der alle Blicke auf sich zog, als er mit Tempo in den Strafraum dribbelte und SVW-Kapitän Zellner das Bein stehen ließ, welches den SVO-Stürmer zu Fall brachte. Klare Sache: Strafstoß für den SVO. Bernd Schiedermeier war es, der die Verantwortung übernahm und das Leder an den linken Innenpfosten setzte, von wo aus der Ball an den rechten Innenpfosten prallte, letztendlich aber doch noch im Netz zappelte. Somit stand es nach sechs Minuten 2:0 für die Hausherren. Das Team von Franz Voggesberger spielte trotz dieser komfortablen Führung weiter mutig nach vorne, wohlwissend, dass vor allem im Zentrum der brandgefährliche Gartzen stets bewacht werden musste. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff war die SVO-Hintermannschaft einmal nicht auf dem Posten, was Ganslmeier im Strafraum eiskalt ausnutzte und auf 1:2 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel fand der SVO quasi nicht mehr statt. Bei den Hausherren kam kein Spielfluss zustande und somit war auch keine klare Linie mehr im Ostermünchener Spiel zu erkennen. Die Quittung dafür gab es dann in der 89. Minute: Der SVW brachte einen Freistoß von links, wenige Meter hinter der Mittellinie, in den SVO-Strafraum. Die Abstimmung bei dieser Standardsituation stimmte nicht und so tauchte plötzlich Gartzen, wenige Meter vor dem Tor, auf und köpfte am völlig chancenlosen SVO-Keeper Schenk zum 2:2-Endstand ein. (bok)

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