Das ist zu wenig für Griesstätt

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Baumgartner köpft bei seinem Comeback über das Tor, Torhüter Kischnik war sichtlich erleichtert.

Das war leider zu wenig aus Griesstätter Sicht, um sich aus dem Tabellenkeller vor zu arbeiten. Trotz einer sehr engagierten Leistung muss man sich mit dem Gast aus Aschau die Punkte teilen. DJK Trainer Edbauer fand vor dem Spiel wohl die richtigen Worte, denn seine Elf war hellwach und Korbinian Linner hatte schon in den ersten 10 Minuten zwei hochkarätige Chancen zur Führung. Dann kamen die Gäste besser in die Zweikämpfe und sortierten die Defensive. Dadurch kam die Heimelf erst in der 28. Spielminute zum nächsten Abschluss. Linner stand mit dem Rücken zum Tor und legte den Ball auf Krenke ab, er zielte aber neben das Tor.

Nach einer weiteren Linner-Chance, bei welcher der abgeblockte Ball noch ans Lattenkreuz sprang, kamen die Aschauer Angreifer zur ersten Möglichkeit. 25 Meter zentral vorm Tor gelang der Elf von Trainer Jürgen Grassl ein schöner Spielzug über mehrere Stationen, was die Griesstätter Defensive durcheinander wirbelte. Diese Unordnung nutzte Christoph Baumann zum 1:0, aus 10 Metern lies er Torhüter Köll keine Chance und versenkte den Ball unter der Latte. Auch durch das 0:1 ließen sich die Hausherren nicht entmutigen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff köpfte DJK Kapitän Inninger noch an den Pfosten.

Die etwas weniger als 100 Zuschauer sahen nach der Pause die zweite Möglichkeit für die Gäste. Nach einem Solo von Armin Maier parierte Köll glänzend und hielt so seine Elf weiter im Spiel. In der 55. Minute war dann der Bann gebrochen und Linner erzielte das längst verdiente 1:1. Vorausgegangen war ein Zusammenspiel mit Mike Neumeier, der den Ball auch selbst im Tor unterbringen hätte können. Doch seine starke Aktion beendete er nicht mit einem Torschuss, sondern er legte uneigennützig quer zu Linner, der nur noch einschieben musste. Krenke hatte nur wenige Minuten nach dem Ausgleich die Möglichkeit zur Griesstätter Führung, nachdem ein Schuss von C. Inninger abgeblockt wurde, schoss er dem Gästetorhüter freistehend direkt in die Arme.

Jetzt hatte der DJK bedeutend mehr Spielanteile als der SVA. Die Gäste versuchten über den Kampf im Spiel zu bleiben, was ihnen in den letzten 30 Minuten sechs gelbe Karten und einen Platzverweis einbrachte. In der Schlussphase der Partie hätten die Hausherren zweimal durch gute Kopfballmöglichkeiten den Siegtreffer erzielen können, doch beide Male landete der Ball neben dem Tor. Die Enttäuschung über vergebenen Chancen zum Dreier sah man den Spielern nach dem Abpfiff deutlich an. Der erste Heimsieg in der Kreisliga war greifbar und wäre verdient gewesen.

Pressemitteilung DJK-SV Griesstätt

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