Erlbacher Ladehämmung hält an

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Die Ladehemmung beim SV Erlbach hält auch im Auswärtsspiel beim FC Gerolfing an und somit reichte es am Ende nur zu einem Torlosen 0:0. In der 1. Spielhälfte waren die Gäste die klar dominierende Mannschaft und hätten auch das Match schon für sich entscheiden können. In den zweiten 45 Minuten verlor man im Mittelfeld die Bälle zu leicht und agierte nicht mehr so zwingend. Man sollte die Schiedsrichter zwar immer schützen, aber wie der die Gäste an diesem Spieltag benachteiligte war schon sehr hart.

Er verweigerte Erlbach bereits im ersten Spielabschnitt zwei klare Elfmeter. Er wollte eine Tätlichkeit die unbedingt mit Rot bestraft werden muss von Onur Keskin an Johannes Penkner (32.Min.) nicht sehen. Der Erlbacher musste mit einer blutenden Gesichtswunde vom Platz und konnte in der Halbzeit nicht mehr mitwirken. Warum er Harald Bonimeier in der 74. Minute die Ampelkarte zeigte kann nur er entscheiden und machte ihn endgültig zum Gespött. Sogar die Spieler der Hausherren sprachen nach dem Abpfiff, dass sie Glück hatten und wenn man solche Geschenke vom Schiri nicht annimmt auch kein Tor verdient habe.

Vom Anpfiff weg legten die Gäste mächtig los und hatten durch Marc Bruche die erste Möglichkeit aber sein Schuss wurde noch abgeblockt (4.). Nach einem Eckball nahm Christoph Popp den Ball volley, der das Ziel nur knapp verfehlte (11.). Ein Schuss von Philipp Hallmen der in der Abwehr hängen blieb war die einzige nennenswerte Aktion von Gerolfing (15.).

Als Bruche seine Stürmerkollegen Popp toll bediente setzte er den Ball allein vor Keeper Marco Ernhofer neben das Tor (24.). Es folgten die beiden Elfmeterszenen als ein Abwehrspieler eine Flanke in Torhütermanier abwehrte und Popp kurz vor dem Tor von den Beinen geholt wurde die Pfeife aber jeweils stumm blieb. Simon Salzinger tanzte im Strafraum zwei Spieler aus, legte für den gut postierten Philipp Baumann auf, der das Leder aus kurzer Distanz neben das leere Tor setzte (29.).

In der zweiten Spielhälfte hatte Lukas Kuhn die erste Chance aber sein Kopfball landete über der Torlatte (51.). Als ein Schuss von Andrej Kubicek im Erlbacher Strafraum mehrmals abgefälscht wurde rettete Klaus Malec mit einer Weltklassereaktion und beförderte den Ball von der Linie (58.). Der Erlbacher Spielfluss ging durch viele Unterbrechungen verloren und auch die Offensivaktionen wurden geschickt unterbunden. Bei einem Freistoß von Onur Keskin, der eigentlich nicht mehr auf dem Platz stehen durfte, ins kurze Toreck musste Klaus Malec noch einmal eingreifen (66.).

Sogar mit einem Mann weniger war Erlbach in der Schlussphase das bessere Team. Zum Ende hatte man noch Pech, als ein Kopfball von Christoph Jäger vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang (85.). Die Gästespieler waren natürlich nach dem Schlusspfiff enttäuscht, da man zweimal in Folge bei einem Abstiegskandidaten Punkte liegenge lassen hat.

FC Gerolfing: Ernhofer – Redl (76. Beiz), Hardok, Kellner, Dormeier – Gümüs, Keskin, Graßl, Kubicek (89. Huber Stefan) – Hallmann, Haunschild (57. Huber Max.)

SV Erlbach: Malec – Bonimeier, Schmidt, Schwarzmeier, Penkner (46. Maier) – Baumann, Kuhn, Jäger, Salzinger (70. Masberger) – Bruche (60. Spinner), Popp

Zuschauer: 250

Pressemitteilung SV Erlbach

 

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