ESV Freilassing - TSV Kastl 0:2

Bescherung beim ESV - Cleveres Kastl nimmt Geschenke an!

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Daniel Leitz (re). sorgte für mächtig Wirbel - bis zu seiner Ampelkarte.

Freilassing - Inn/Salzach-Derby bei den Eisenbahnern: Das Max-Aicher-Stadion war die Spielstätte für das Duell mit dem Mitaufsteiger Kastl. Nach nur vier Minuten war der Matchplan der Freilassinger schon wieder über den Haufen geworfen.

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Die Freilassinger haben sich ganz viel vorgenommen an diesem Samstag, vor allem wollte man den vielen Fans und den anwesenden Sponsoren ein gutes Spiel präsentieren. Doch es kam so, wie es kommen musste, wieder liefern die Freilassinger eine starke Partie ab und gehen wieder, nach zwei Geschenken, als Verlierer vom Platz. Der TSV Kastl tat nicht viel für das Spiel, man wartete nur ab und nahm die Geschenke an.

Das erste Geschenk gab es schon in der vierten Spielminute, als ESV-Keeper Stefan Schönberger den Ball über Dominik Grothe lupfen wollte, kommt der Kastler Angreifer kam noch mit dem Kopf hin und köpfte den Ball in den 16-Meter-Raum, wo Michael Langenecker ganz alleine wartete und den Ball ins Leere Tor schob.

Nur Freilassing spielte

Ab diesen Zeitpunkt spielte eigentlich nur eine Mannschaft und das waren die Freilassinger. Vom TSV Kastl war in der ersten Halbzeit so gut wie nichts zu sehen. Es rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Gästetor von Egon Weber zu, doch entweder war der gute Kastler-Keeper im Weg oder man spielte die Angriffe nicht clever genug zu ende. In der 24 Spielminute stand dann auch noch der Pfosten im Weg, nachdem Michael Mayer einen 25-Meter-Hammer losgeschickt hat.

In der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild, ESV stürmend und Kastl verteidigte. Wobei der TSV ab dann ein wenig besser im Spiel war und zum Teil auch Chancen kreierte, um die Führung auszubauen. Dann in der 66. Spielminute das zweite Geschenk - jetzt allerdings vom Schiedsrichtergespann: Ein langer Ball aus der Hälfte der Kastler - der Linienrichter stand nicht auf der Höhe und sah nicht, dass der Kastler Angreifer im Abseits stand und ließ weiter spielen - im 16er wurde der Ball quer zum freien Grothe gespielt und der Stürmer hat keine Mühe, auf 2:0 zu erhöhen.

"Wir waren spielbestimmend"

Die Eisenbahner stemmten sich nochmal gegen die drohende Niederlage, doch nach der Gelb-Roten Karte für Daniel Leitz in der 68. Minute wurde es zunehmend schwierig, das Spiel noch zu drehen, wobei die Kastler auch clever verteidigten und hinten wenig zuließen.

„Es ist eine bittere und unnötige Niederlage, wen man bedenkt, dass wir eigentlich die spielbestimmende Mannschaft waren und Kastl fast nicht ins Spiel kommen ließen. Man braucht jetzt keinen Schuldigen suchen. Kopf hoch und weitermachen muss es jetzt heißen, es werden wieder bessere Tage kommen.“ So der ESV-Pressesprecher Toni Deiter.

Pressemitteilung ESV Freilassing

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