Holzkirchen holt wichtigen Dreier

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Im letzten Heimspiel des Jahres 2014 holte der TuS Holzkirchen gegen den SC Kirchheim drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Holzkirchen setzte in diesem kräfteraubenden Spiel damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen fort. Erneut präsentierte sich die Defensive stark und blieb ohne Gegentor. Zunächst sah es aber nicht nach einem so deutlichen Sieg aus. Denn in den ersten 15 Spielminuten sollten die Gastgeber keinen Torabschluss für sich verbuchen können. Der SC Kirchheim war der Führung zunächst sogar näher, aber entweder wurde eine gefährliche Hereingabe um einen Schritt verpasst oder Salvatore Riccobono war zur Stelle. Notfalls wurde der Ball für Riccobono geklärt. Es wurde frühzeitig klar, dass der SC Kirchheim über eine gefährliche Offensive verfügt. Es dauerte bis zur 18. Spielminute bis Holzkirchen erstmals gefährlich in den Kirchheimer Strafraum kam, doch ein Kirchheimer Abwehrspieler klärte die Situation. Die erste große Gelegenheit ergab sich für Holzkirchen nach 21 Minuten als sich Florian Bacher mit einer starken Einzelaktion durchsetzte, statt zum mitgelaufenen und freistehenden Markus Müller zu passen suchte Bacher selbst den Torabschluss und scheiterte an Markus Magdolen. Es wurde deutlich, nach der durchwachsenen Anfangsviertelstunde wurde Holzkirchen zunehmend besser. Obwohl das Spiel sehr kampfbetont war gab es nur wenige Spielunterbrechungen, wodurch die Zuschauer eine unterhaltsame erste Halbzeit sahen. Da Holzkirchen nach vorne zu ungenau spielte gingen die Bälle aber zu schnell verloren und die Holzkirchner Angriffe endeten meist am gegnerischen Strafraum. Ganz anders in der 39. Spielminute. Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen wurde die Kirchheimer Abwehr ausgehebelt und Markus Müller brachte den TuS Holzkirchen mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus Kirchheim ließen sich von diesem Rückstand nicht verunsichern und drängten in den Minuten vor der Pause auf den Ausgleichstreffer. Da der SC Kirchheim in dieser Phase dabei zu ungenau agierte blieb es bei der knappen Pausenführung für den TuS Holzkirchen.

 

Holzkirchen legte in der zweiten Halbzeit von Anfang an einen Gang zu und präsentierte sich enorm lauf- und zweikampfstark. Auch in spielerischer Hinsicht wurde Holzkirchen zunehmend besser. Nach einem starken Angriff über die linke Seite wurde Bacher im Strafraum durch ein Foul zu Fall gebracht. Der erwartete Elfmeter blieb aus und es gab lediglich einen Eckball. Dieser sorgte aber für ausgleichende Gerechtigkeit, als gleich mehrere Spieler zum Ball gingen und der Kirchheimer Marko Sirch den Ball schließlich zum 2:0 ins eigene Tor beförderte (53. Min.). Dieser gute Auftakt der zweiten Hälfte verschaffte Holzkirchen sichtlich Rückenwind und die Gastgeber bestimmten nun die Begegnung. Da Holzkirchen weiter sehr bissig auftrat, war von der in der ersten Halbzeit noch gefährlichen Kirchheimer Offensive nun wenig zu sehen. Stattdessen präsentierte sich der Gastgeber im Angriff jetzt durchschlagskräftiger. Für den dritten Treffer bedurfte es aber einer Standartsituation. Mitte der zweiten Halbzeit köpfte Marko Maric nach einer Ecke unhaltbar zum 3:0 für Holzkirchen ein. Trotz dieser deutlichen Führung wurde das Spiel weiter intensiv geführt. Da es auch in der zweiten Halbzeit wenig Spielunterbrechungen gab blieb das Tempo hoch. Kurz vor Spielende hätte Holzkirchen nach einem schönen Angriff den vierten Treffer erzielen können, doch ein Tor von Maximilian Dengler wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben (87. Min.). So blieb es beim deutlichen 3:0 für den TuS Holzkirchen.

Fazit: Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, kam der TuS Holzkirchen zu einem verdienten Heimsieg gegen den SC Kirchheim. Auch wenn die Mannschaften im unteren Tabellendrittel weiter sehr eng zusammenstehen hat man durch den Sieg zum 16. Tabellenplatz und damit Direktabstieg ein kleines Polster geschaffen. Im letzten Spiel des Jahres 2014 beim FC Ismaning gilt es an die zweite Halbzeit anzuknüpfen um auch auswärts wieder zu punkten.

 

 

Lothar Fischer

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