SVK kann VfB-Lauf nicht stoppen

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Der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring hat im Heimspiel gegen den VfB Hallbergmoos den sensationellen Lauf der Gäste von nun 17 Spielen ohne Niederlage in Folge nicht stoppen können. Den Grundstein für den 2:0-Erfolg legte die Anton Plattner Truppe bereits in den ersten 25 Minuten, als sie ihre Qualität nach vorne eiskalt ausspielten und in der 13. und 20. Spielminuten schnell auf 2:0 stellten. Mann des Tages war schließlich Andreas Kostorz, der mit seinem Doppelpack den Spielverderber für den Großteil der 368 Zuschauer im Stadion an der Laufener Straße spielte.   Kirchanschöring begann engagiert und machte den Hallbergmoosern früh Druck, was relativ gut funktionierte, der SVK schien von Beginn an gut im Spiel zu sein. Umso bitterer, dass nach ein zwei Annäherungen ans Tor des 41-jährigen VfB Torwart-Routinier Osman Qeku – hatte in der Anfangsphase immer wieder seine Finger im Spiel – die Gäste eindrucksvoll vormachten, wie man effizient und erfolgreich Fußball spielt. Über wenige Stationen trugen die Münchner geradlinige Angriffe vor, wobei Dennis Kracker seine Farben nach gut zehn Minuten vor einem Rückstand bewahrte, als er gegen den durchgebrochenen Anselm Küchle aus kurzer Distanz einen sensationellen Reflex zeigte. Kurz darauf war Kracker dann aber machtlos, der flinke Nils Beckmann zog von rechts in den Strafraum, setzte vor Tobi Janietz einen Haken und fädelte am Bein des Abwehrspielers ein – klarer Strafstoß. Diesen versenkte Andreas Kostorz nach 13 Minuten trocken rechts unten und obwohl Kracker in der richtigen Ecke lag, hatte dieser keine Abwehrchance.   Ebenso wenig wie sieben Minuten später als die Halbergmooser das Fußball-Publikum in „Anschöring“ zum Staunen brachte. Abermals kombinierten die Gäste schön in die Tiefe und über wenige Stationen. Das Ende der Kette stellte abermals Kostorz dar, der die Kugel aus 16 Metern mit dem Außenspann flach ins lange Eck hämmerte. Zuvor hatte ein VfB-Angreifer eine direkt gespielte Flanke ebenso mit einem Kontakt quer auf Kostorz gelegt. Eine Kombination zum Zunge schnalzen, der bärenstarken Hallbergmooser, die unter Beweis stellten, warum sie seit 17 Spielen in Serie keine Niederlage mehr einstecken mussten.   Im zweiten Durchgang legten die Hausherren noch ein Mal los um den Rückstand wett zu machen, es fehlten dazu aber die richtig zwingenden Möglichkeiten beziehungsweise das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Die beste Chance bot sich dem Defensiven Mittelfeldmann Andreas Koch, der nach einem seitlichen Freistoß plötzlich alleine vor Qeku auftauchte, die Kugel aber nicht über die Linie brachte. Zuvor ließ Qeku das Leder abklatschen, das Stephan Schmidhuber mit seinem indirekten Freistoß aufs VfB Tor jagte. Besonders die Standardsituationen waren es, bei denen die Gäste noch das ein oder andere mal ins Wanken gerieten, allerdings fehlte dem SVK eben die Durchschlagskraft, was zwei Versuchen von Sebastian Leitmeier deutlich zu sehen war, der Qeku beide Male nicht in Verlegenheit bringen konnte. So sorgte ein Hallbergmooser für den letzten Aufreger der Partie. Anselm Küchle zeigte dem Schiedsrichter nach 75 Minuten den Scheibenwischer und flog vom Platz, für die Heimelf aber kein weiterer Schub, sodass es beim 0:2 blieb.   Pressemeldung SV Kirchanschöring

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