Kirchanschöring schlägt Spitzenreiter aus Waldkirchen

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Nach dem so erlösenden 2:1-Derbysieg über den SV Erlbach hat der SV Kirchanschöring am Samstagnachmittag auch den Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Südost TSV Waldkirchen mit 2:1 besiegt. Während der Trend beim SVK damit wieder eindeutig nach oben zeigt und die Schwächephase nach der Winterpause besiegelt, liegen in Waldkirchen die Nerven etwas blank. Fünf Spiele in Serie ist der Primus, der zu Beginn der Frühjahrsrunde bereits als sicherere Aufsteiger gesehen wurde nun sieglos und damit nur mehr punktgleich an der Spitze mit dem TSV Dachau. Die Gelb-Schwarzen rangieren mittlerweile wieder auf einem soliden siebten Platz.   Viel vorgenommen hatten sich die „Anschöringer“ im Vorfeld dieser Partie, wobei die bisherigen Spiele gegen die starken Niederbayern bisher ohne Erfolge für gelb-schwarz endeten. Und besonders nach dem 3:4-Trauma aus dem Hinspiel, als der SVK eine 3:0-Führung verspielte gab genügend Ansporn um sich mächtig ins Zeug zu legen. So taten es die Gäste dann auch und wurden für eine couragierte Anfangsphase bereits nach 120 Sekunden bedient. In typischer Stephan Schmidhuber Manier marschierte der Co-Trainer und Mittelfeldmann die Strafraumkante entlang und schlenzte die Kugel von halbrechtes ins lange Eck – 1:0. Auch in den Folgeminuten zeigten sich die „Anschöringer“ hellwach. Die Niederbayern meldeten sich erst nach gut 20 Minuten zum Dienst, dabei setzte die beste Offensive der Liga (70  erzielte Treffer bisher) um die Torjäger Martin Krieg (21 Tore), Benjamin Tolksdorf und Fabian Wiesmaier (je acht Tore) gleich ein Ausrufezeichen. Martin Krieg fasste sich ein Herz und zog trocken ab, fand jedoch in Lu Hoyer im SVK-Kasten seinen Meister. Hoyer kratzte das Leder an den Pfosten.   Dieser erntete von seinen Teamkollegen im Nachhinein übrigens ein Sonderlob, denn wie schon so oft vertrat er den privat verhinderten Dennis Kracker hervorragend. Ein weiterer Baustein für den bemerkenswerten Auswärtserfolg der Salzachtaler, ebenso wie die Effizienz, die die Gäste an den Tag legten. So standen 32 Minuten auf der Uhr, als auch der Torjäger vom Dienst auf der anderen Seite, Sebastian Leitmeier in Erscheinung trat, dabei aber besser agierte als sein Gegenüber Krieg: Nach einem langen Ball über die Viererkette der „Waidler“ zeigte sich Leitmeier einen Tick schneller als TSV-Keeper Matthias Lippert, der zusehen musste wie „Leiti“ sich die Kugel per Kopf an ihm vorbei legte und zum 2:0 für den SVK einschob. Mit einem komfortablen 2:0 ging´s dann auch in die Pause. Wie erwartet machten die Hausherren in den zweiten Minuten mächtig Dampf, um dem Negativtrend eine Wende zu geben, doch die Gelb-Schwarzen agierten gegen den Ball als kompakte Einheit, die wenig zuließ. Besonders gefährlich agierten die Niederbayern nach Standards, doch Hoyer und auch das Glück halfen mit, den Vorsprung zu verteidigen. Maxi Zillner kam nach einem Flankenball ans Leder und setzte es direkt an die Latte, da hätte Hoyer nur zuschauen können (60.).   Auch die „Anschöringer“ kamen immer wieder in Waldkirchens Hälfte zur Erscheinung, allerdings spielten sie die Kontermöglichkeiten in letzter Konsequenz nicht klar genug aus. So kam fünf Minuten vor Schluss noch ein Mal Spannung auf, da Benjamin Tolksdorf per Abpraller zum nicht ganz unverdienten Anschlusstreffer traf, mehr war den Hausherren gegen engagierte und an diesem Tag ausgebuffte Kirchanschöringer aber nicht mehr vergönnt. (bt)

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