1860: Wieder kein Sieg, wieder kein Befreiungsschlag

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Der TSV 1860 Rosenheim hat auch gegen die SpVgg Landshut nicht gewonnen, musste trotz eines über weite Strecken guten Spiels am Ende gar noch mit einem Punkt zufrieden sein.

Aus dem Jahnstadion berichtet Tobias Ruf

"Am Ende musst du sogar noch mit einem Punkt zufrieden sein", sagte 60-Trainer Patrik Peltram nach der Partie gegenüber beinschuss.de.

Dabei spielte Peltram auf die hektische Schlussphase an, in der die Gäste aus Landshut erst zum 1:1 durch Florentin Fischer (84.) ausglichen und zwei Mal den Pfosten des TSV-Gehäuses trafen. Bis dahin waren die Hausherren klar feldüberlegen, hätten längst mit 2:0 führen und den ersehnten ersten Heimsieg unter Dach und Fach bringen müssen.

Rosenheim hatte die spielerisch limitierten Landshuter über weite Strecken der ersten Hälfte fest im Griff, ging durch Markus Einsiedler fünf Minuten vor der Halbzeit verdient in Führung und drängte anschließend auf das zweite Tor.

Doch Chris Wallner kurz vor der Pause und Raphael Obermaier und Freddy Schramme Mitte der zweiten Hälfte vergaben den Matchball,   und so kam es, wie es in dieser Saison schon allzu häufig bei den Sechzigern kommen musste.

Destruktiv? Nein, das liegt den Sechzigern nicht

Mit fortlaufender Spieldauer wurde die junge Mannschaft immer nervöser, haderte mit den vergegebenen Chancen, um sich anschließend einzuigeln und die knappe Führung mit aller Macht verteidigen zu wollen. Dass diese destruktive Spielweise den Innstädtern aber nicht liegt, war gegen die SpVgg einmal mehr zu sehen.

Stehen die Sechziger tief, verfallen sie in Hektik, haben große Schwierigkeiten, sich zu befreien und werden nicht selten dafür bestraft. So geschehen auch gegen den direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller, der mit dem Punkt sicher besser leben kann als der TSV, der mit sechs Zählern auf dem 17. Platz rangiert und damit das anvisierte gesicherte Mittelfeld immer weiter aus den Augen verliert.

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