"Alles auf Sieg" - 1860 voller Selbstvertrauen

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Das Sechziger Trainer-Duo Thomas Sigemund (li) und Patrik Peltram.

Der TSV 1860 Rosenheim geht mit einer gehörigen Portion Selbstvetrauen und großer Zuversicht in das Relegationsrückspiel gegen Pipinsried.

Der TSV 1860 Rosenheim geht mit einer gehörigen Portion Selbstvetrauen und großer Zuversicht in das Relegationsrückspiel am Freitag gegen den FC Pipinsried. Nach dem Last-Minute-Ausgleich durch Vicenzo Pozenza zum 2:2 in Pipinsried haben die Innstädter dazu auch allen Grund. Die Ausgangslage vor der Partie im Jahnstadion spricht klar für die Sechziger.

"Wir haben zwei Tore in Pipinsried geschossen, das ist eine gute Basis und stimmt uns zuversichtlich", sagte Teamchef Tomas Siegmund im Gespräch mit beinschuss.de. Auch Patrik Peltram geht voller Optimismus in den Vergleich mit dem Team aus dem Dachauer Hinterland. "Wir haben im Jahnsatdion außer gegen Bamberg immer gute Leistungen gezeigt, davon gehe ich auch am Freitag aus", sagte der Trainer im Vorfeld der Partie.

Mit Mayer, ohne Taktieren

Zwar würde den Rosenheimern ein 0:0 oder 1:1 im Rückspiel ausreichen (die Relegation wird im Europapokalmodus gespielt), doch davon will das Trainergespann nichts wissen. "Wir gehen voll auf Sieg, taktieren wäre in so einem Spiel völlig Fehl am Platz", betonten Peltram und Siegmund mit Nachdruck und machten deutlich, worauf es gegen den FC primär ankommt. "Die Defensive muss stehen, Pipinsried hat einige schnelle und gefährliche Angreifer und ist insgesamt ein schwerer Gegner", sagte Siegmund.

Dabei bauen die Rosenheimer auch auf Torhüter Robert Mayer, der in den vergangenen Wochen der große Rückhalt seiner Mannschaft war. "Robert ist zum richtigen Zeitpunkt in Bestform und mit seiner Erfahurng in dieser schwierigen Phase natürlich unheimlich wichtig", fand Siegmund nur lobende Worte über den 34-jährigen Routinier.

Hoffen auf den FC Bayern

Ob Mayer auch in der kommenden Saison noch zwischen den Pfosten stehen wird, ist weiter unklar. 1860 will die Relegation abwarten und sich dann in aller Ruhe mit dem Keeper beraten.

Wann die Gespräche stattfinden, ist derzeit noch offen. Denn ein Sieg über Pipinsried würde nicht automatisch den Klassenerhalt bedeuten. Steigt der FC Bayern München II in die 3. Liga auf, wären die Sechziger bei einem erfolgreichen Abschneiden gegen Pipinsried gerettet. Scheitert der FCB an Fortuna Köln (Hinspiel 1:0 für Fortuna in Köln), stünde ein Endspiel um den Klassenerhalt gegen Schweinfurt oder Aubstadt an (Hinspiel 3:2 für Schweinfurt in Aubstadt).

"Natürlich hoffen wir, dass die Bayern aufsteigen. Aber zunächst ist unsere eigene Leistung wichtig. Die muss passen und alles andere werden wir sehen", fügte Peltram hinzu.

Zwei kleine Sorgenkinder

Personell können Siegmund und Peltram bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Zwar sind Markus Achatz und Moustapha Salifou leicht angeschlagen, die medizinische Abteilung des TSV hat für den Freitag aber grünes Licht gegeben.

Neben der guten personellen Lage und dem omnipräsenten Selbstvertrauen setzt der TSV auch auf eine lautstarke und zahlreiche Unterstützung. Tickets gibt es noch vor Ort, Spielbeginn im Jahnstadion ist um 18:30 Uhr.

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