Autsch! Wacker verliert die Tabellenspitze

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Moritz Moser und der SV Wacker müssen sich dem Kleeblatt geschlagen geben

Niederlage gegen Fürth bedeutet zweite Pleite in Serie

Die Tabellenführung ist futsch! Der SV Wacker Burghausen hat die zweite Niederlage in Serie kassiert und damit die Spitzenposition in der Regionalliga Bayern abgeben müssen. 

Am Samstagnachmittag unterlag die Mannschaft von Uwe Wolf der SpVgg Greuther Fürth mit 0:1 (0:0) und muss Jahn Regensburg in der Tabelle passieren lassen.

Zwar kam der Jahn in Bayreuth nicht über ein 0:0 heraus, dennoch übernimmt er die Spitze. Beide Teams sind punktgleich, auch die Tordifferenz ist identisch. Allerdings hat Regensburg mehr Tore erzielt als Wacker. Zudem haben die Oberpfälzer noch ein Spiel in der Hinterhand.

Der Reihe nach . . .

Bei Sonnenschein und tollen äußeren Bedingungen wollte der SV Wacker sich heute im heimischen Stadion rehabilitieren und wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. In der Vorwoche war man ja etwas unglücklich beim FC Memmingen mit 0:1 als Verlierer vom Platz gegangen.

"Wir haben in Memmingen zuletzt drei Punkte liegen gelassen, obwohl wir gut gespielt haben. Wir wollen nun sofort eine Reaktion zeigen und mit unserer Heimstärke zu einem Sieg kommen. Der Gegner ist allerdings gut drauf und seit sieben Spielen ungeschlagen. Es wird also keine leichte Aufgabe, die wir da vor uns haben. Aber mit unseren Fans im Rücken sollte ein Erfolg möglich sein", so Wacker-Trainer Uwe Wolf.

Wacker mit vielversprechendem Start

In der Anfangsviertelstunde zeigten sich die Wolf-Schützlinge dann auch engagiert und ließen erkennen, dass sie die Punkte heute an der Salzach behalten wollten. So stellten sich auch gleich die ersten Tormöglichkeiten ein. Kapitän Christoph Burkhard kam mit einem Freistoß dem Gehäuse der Gäste schon gefährlich nahe (6.). Nach einer knappen Viertelstunde dann die große Möglichkeit zur Führung für die Hausherren: Benjamin Kauffman kommt im Straufraum in halblinker Position an den Ball, sein Schuß aus zehn Metern springt allerdings nur auf die Oberkante der Latte.

Im Anschluß verflacht das Spiel der Gastgeber etwas und es springen nur noch wenig aussichtsreiche Offensivaktionen heraus. Auch auf Seiten der Fürther passiert aus dem Spiel heraus wenig. Allerdings sind sie bei Standards regelmäßig gefährlich. Sowohl Julian Kolbeck, als auch Björn Schlicke kommen jeweils nach Ecken der Gäste zum Kopfball, verfehlen jedoch knapp.

Fürth verpasst um Haaresbreite die Halbzeitführung

Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann plötzlich eine Großchance der Kleeblätter: von der Grundauslinie wird der Ball Richtung Elfemterpunkt zurückgelegt. Mergim Bajramis Schuß wird allerdings gerade noch geblockt. Während Wacker nach dem erfrischend forschen Beginn zunehmend den Faden verlor, hätte das durchaus der fränkische Schock zur Halbzeit sein können.

Auch in Hälfte zwei waren die Gäste zunächst besser im Spiel. In einer Partie mit immer selteneren Torchancen machten sie durch ihre aggressive Zweikampfführung im Mittelfeld den Salzachstädtern immer wieder das Leben schwer.

Tsoumou verzieht, Kirsch verwandelt eiskalt

Erst nach zwanzig gespielten Minuten geriet das Fürther Gehäuse wieder in Gefahr. Und wie. Juvhel Tsoumou kam zehn Meter vor dem Tor an die Kugel und schob sie am schon geschlagenen Fürther Schlußmann Leo Zingerle vorbei ins Toraus.

Dass diese dicke Möglichkeit allerdings die einzige für eine im zweiten Durchgang enttäuschende Wacker-Elf blieb, wurde folgerichtig auch kurze Zeit später bitter bestraft: Nach einem schlimmen Patzer in der Abwehr der Burghauser gelangte der vertändelte Ball zu Benedikt Kirsch. Der nahm das Geschenk dankbar an und hatte wenig Mühe, den Ball aus kurzer Distanz flach einzuschieben (76.).

Da auch das Anrennen der Wolf-Truppe in den letzten zehn Minuten nicht von Erfolg gekrönt wurde, war die Überraschung perfekt. Tapfer kämpfende und effiziente Kleeblätter ließen beim Aufstiegsaspiranten wenig zu und entführten am Ende sogar alle drei Punkte. Zurück blieben restlos bediente Burghauser.

Christian Schulz - beinschuss.de

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