Bayern-Amateure: Mit Guardiola-Goldstück gegen Buchbach

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Szene aus dem Hinspiel: Moritz Löffler ist vor Ylli Sallahi am Ball

„Wir fühlen uns in der Rolle des Außenseiters pudelwohl und freuen uns auf das Spiel bei den Bayern“, Buchbachs Walter Werner spricht nicht nur fürs Trainerteam und die Mannschaft, sondern auch für die zahlreichen Fans.

„Wir fühlen uns in der Rolle des Außenseiters pudelwohl und freuen uns auf das Spiel bei den Bayern“, Buchbachs Walter Werner spricht nicht nur fürs Trainerteam und die Mannschaft, sondern auch für die zahlreichen Fans, die den Tabellensiebten am Freitag um 19 Uhr ins Grünwalder begleiten werden, wenn sich der TSV Buchbach mit dem amtierenden Meister der Fußball-Regionalliga Bayern misst.

„Vergangene Woche gegen Bayreuth waren wir auf dem Papier leichter Favorit und haben verloren, jetzt sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg der Bayern wäre eine Überraschung“, so Werner, der auf das Gastspiel der Rot-Weißen im Grünwalder verweist, als Buchbach gegen 1860 München II beim 0:3 ohne Chance war: „Ich hoffe, wir haben unsere Lehren aus diesem Spiel gezogen und ziehen uns gegen die Bayern geschickter aus der Affäre. Uns ist schon klar, dass auf die Abwehr Schwerstarbeit zukommt und dass die Bayern ein paar Mal vorbeischießen müssen, wenn wir da was holen wollen. Umgekehrt müssen wir natürlich die wenigen Möglichkeiten, die wir bekommen werden, besser nutzen als gegen Bayreuth.“

Guardiola-Goldstück Ylli Sallahi mit dabei

Bei den Gastgebern, die mit dem Ex-Düsseldorfer Gerrit Wegkamp (11 Tore) und dem Ex-Bamberger Nicolas Görtler (7) ihre gefährlichsten Torschützen haben, ist dieses Mal Ylli Sallahi wieder dabei. Der sechsfache Saisontorschütze, der sehr gefährliche Standards schießt, war zuletzt bei der Österreichischen Nationalmannschaft und hat deswegen beim 2:1-Sieg der Bayern in Heimstetten gefehlt. Torschützen für die Bayern in Heimstetten waren Wegkamp und Steeven Ribéry, der seinen ersten Saisontreffer bejubeln konnte. Wieder fit ist auch Tobias Schweinsteiger, der wegen Verletzung längere Zeit gefehlt hat.

Bei den Gästen kehrt Maxi Hain nach abgelaufener Gelbsperre ins Team zurück, Thomas Hamberger, der eine leichte Bänderdehnung hatte und deswegen gegen Bayreuth geschont wurde, steht auch wieder im Kader. Dagegen musste sich Maxi Hellinger bereits in die Winterpause verabschieden - das Spiel gegen Bayreuth verfolgte der Flügelflitzer wegen einer Verletzung im Sprunggelenk mit Krücken auf der Tribüne. Der ehemalige Rosenheimer laboriert schon länger an Problemen mit dem Bandapparat herum, jetzt hat sich auch noch Flüssigkeit im Gelenk gebildet.

„Wir haben am Ende einer langen Serie mit sechs Vorbereitungsspielen und dem Pokal vor dem vierten Rückrundenspieltag immer noch mit 16 stabilen Spielern trainieren können, das ist gut und lässt uns darauf hoffen, dass wir nach einem tollen Fußballjahr in den letzten beiden Spielen noch einen tollen Abschluss hinbekommen“, sagt Werner, der damit ein Unentschieden im Grünwalder meint und natürlich zum Abschluss am Samstag in einer Woche auf einen Derby-Dreier gegen Schalding-Heining hofft: „Ich hoffe, dass wir uns gegen so einen starken Gegner wie die Bayern entsprechend steigern können. Wir haben ja schon oft unsere besten Spiele gegen scheinbar übermächtige Favoriten abgeliefert.“ Wie zum Beispiel beim 1:1 im Hinspiel in der SMR-Arena. (mb)

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