Bayern gnadenlos - Wacker verliert in München

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Gianluca Gaudino (links) und der FC Bayern waren eine Nummer zu groß für den SV Wacker

Es war durchaus was drin im Stadion an der Grünwalder Straße. Doch der FC Bayern München II war einfach effektiver und so musste sich der SV Wacker Burghausen im Topspiel der Regionalliga Bayern geschlagen geben.

Es war durchaus was drin im Stadion an der Grünwalder Straße. Doch der FC Bayern München II war einfach effektiver und so musste sich der SV Wacker Burghausen im Topspiel der Regionalliga Bayern geschlagen geben.

Die Mannschaft von Uwe Wolf unterlag am Samstagnachmittag mit 2:3 (0:2) und kassierte damit die erste Niederlage der laufenden Saison.

Dabei hätte das Spiel in der Landeshauptstadt eine ganz andere Geschichte schreiben können. Nach zehn Minuten brachte Kapitän Christoph Burkhard den Ball von der linken Seite ins Zentrum, Marius Duhnke stand frei vor FCB-Keeper Ivan Lucic.

Doch der Wacker-Stürmer erwischte den Ball nicht voll, die Kugel ging über das Tor und so nahm das Wacker-Übel seinen Lauf. Nur zwei Minuten später schnupperte die Reserve des Rekordmiesters durch einen Schuss von Patrick Weihrauch am Führungstor, die Bayern wurden stärker und stärker.

Lappe gibt die Richtung vor

In der 26. Minute fasste sich Karl-Heinz Lappe aus 18 Metern ein Herz, die Kugel wurde unhaltbar für Alex Eiban abgefälscht - 1:0 für den FCB.

Wacker war weiter engagiert, fand aber gegen kompakte Münchener kein Durchkommen. Die Hausherren hingegen hatten die Partie zunehmend unter Kontrolle und erhöhten nur sechs Minuten später auf 2:0.

Ein Freistoß von der linken Seite fand in Lappe den richtigen Abnehmer, der Stürmer köpfte die Kugel zur Vorentscheidung in die Maschen.

Duhnke machts noch einmal

Wacker erhöhte fortan den Druck, doch die Bayern waren weiter Herr der Lage. Die Wolf-Truppe fand einfach kein Durchkommen, so sehr sie sich auch bemühte.

Zwanzig Minuten vor dem Ende verpasste Patrick Weihrauch den Salzachstädtern den K.o.-Schlag. Der Mittelfeldmann wurde im rechten Halbfeld perfekt in Szene gesetzt und versenkte den Ball aus gut 14 Metern im langen Eck.

Auf der Gegenseite erlebte Duhnke ein Déjà-Vu. Dominik Weiß brachte die Kugel von rechts mustergültig ins Zentrum, Duhnke setzte den Ball aus gut drei Metern über das Tor.

Ehrentreffer durch Hingerl

Davon ließen sich die engagierten Gäste aber nicht entmutigen und wurden dafür belohnt. Nach einer Ecke von rechs verpasste Lucicden Ball und Kevin Hingerl erzielte per Kopf aus sieben Metern den Ehrentreffer.

Einen Wacker-Moment gab es dann noch. Uwe Wolf war ob des Spiels nicht begeistert und wurde kurz vor dem Ende von Schiedsrichter Lothar Ostheimer auf die Tribüne geschickt.

Duhnke kann es doch

Damit noch nicht genug. Wacker rannte trotz des Rückstandes weiter an und endlich konnte auch Duhnke jubeln. In der 90. Minute knallte der Stürmer den Ball aus dem rechten Halbfeld ins lange Eck, Wacker schnupperte plötzlich wieder an einem Remis.

Doch die Bayern brachten den knappen Vorsprung gnadenlos über die Zeit, irgendwie passend an diesem Nachmittag. . .

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