Wie beim Eishockey! 13 Tore in einem Spiel

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Franziska Neuer (Mitte in grün-weiß) ließ sich auch von vielbeinigen Gegenspielerinnen nicht in ihrer Torlaune beeinflussen.

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Laufen: Fast wie beim Eishockey ging es bei den erzielten Treffern am Samstag morgen in Laufen zu. Die D-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen empfingen den FC Töging. Das Kellerduell der Spielgruppe entschieden die Hausherren um Trainer Norbert Eberherr aufgrund einer überzeugenden ersten Halbzeit schlussendlich knapp mit 7:6. Vor allem im zweiten Durchgang war die Konzentration oftmals nicht mehr vorhanden.   Sehr aktiv fing die D-Juniorinnen-Mannschaft auf dem Laufener Hauptplatz an. Mit viel Druck erarbeiteten sie sich gute Spielmöglichkeiten und ließen sich von nervös auftretenden Gästen schier zu Torschüssen einladen. Franziska Neuer konnte dabei in der 12. Minute mit viel Einsatz die 1:0 Führung erzielen. Doch nur wenige Minuten später (18.) machte die D-Mädels Mannschaft ein schönes Gastgeschenk.   Im Spielaufbau verlor man völlig unnötig das Leder an Angelina Scheibl, die einfach mal aus der Distanz abzog und den 1:1 Ausgleich markierte. Laufens Selina Bach allerdings stellte umgehend den alten Spielstand wieder her. Nachdem sich erneut Franziska Neuer gegen eine Übermacht durchsetzte, zog Bach aus spitzem Winkel ab - 2:1 (19.). Durch einen abgefälschten Fernschuss gelang Franziska Neuer in der 21. Minute der nächste Treffer - 3:1.   Töging gehört die zweite Halbzeit   Sieben Minuten dauerte es, bis die Heimmannschaft erneut gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auftauchte, doch auch dieser Angriff war von Erfolg geprägt. Franziska Neuer kam diesmal über die Außenbahn, umlief ihre Gegnerinnen und brachte den Ball ins Zentrum, wo Selina Bach trocken abzog - 4:1. Die schiere Torlaune der grün-weiß gekleideten SG unterbrach Angelina Scheibl in der 29. Minute mit dem 4:2. Doch Franziska Neuer ließ sich im Gegenzug nicht aufhalten. Von vielfüßigen Gegenspielerinnen umgeben tankte sich Neuer zum 5:2 Halbzeitstand durch.   Nach einer durchaus gelungenen Vorstellung der SG Leobendorf/Laufen im ersten Spieldurchgang, gehörte dem FC Töging deutlich die zweite Halbzeit. Eingeleitet wurde diese in der 34. Minute durch ein Eigentor von Christina Neuer, die unglücklich nach einem Eckball das Runde in die eigenen Maschen bugsierte - 5:3. Allerdings waren Selina Bach und Franziska Neuer in der Laufen/Leobendorfer Offensive mit ihrem Latein noch nicht am Ende. Eine Gemeinschaftsaktion der beiden Aktivposten in der 36. Minute vollendete Erstgenannte zum 6:3.   Aufatmen nach dem ersten Sieg   Die Phase des FC Töging begann jedoch ab diesem Zeitpunkt. SG-Torfrau Saskia Bach musste dann in der 47. Minute durch Lilli Kreuzpointner einen Schuss durch die Hosenträger über die Torlinie zum 6:4 hinnehmen. Töging nun sehr druckvoll im Spielaufbau und der Gast verstand es, die mittlerweile nicht mehr sichere Defensive der SG Leobendorf/Laufen gefährlich zu beschäftigen, doch dabei vergas der Gast ebenfalls seine Defensive abzusichern und kassierte postwendend das 7:4 durch Selina Bach in der 48. Minute. Nun aber spielte größtenteils nur noch der FC Töging und bis zum Schlusspfiff hatte die Abwehr um Torfrau Saskia Bach mehr als alle Hände und Füße damit zu tun, die Gäste, welche nun Lunte gerochen hatten, irgendwie vom Tor wegzuhalten.   Dies gelangen ihnen aufgrund leichtfertigen Pässen aus der eigenen Abwehr nicht immer. So auch in der 51. Minute als Sophia von Beulwitz zum 7:5 treffen konnte. Eine Minute vor Schluss konnte selbige Spielerin per Dropkick zum 7:6 verkürzen. Engagierte Angriffe in der letzten Minute durch den FC Töging konnten aber am Ergebnis nichts mehr ändern und somit fuhr die Mannschaft von Trainer Norbert Eberherr mit einem Heimsieg den ersten Saisondreier ein. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mit Schussgefühl zum Punktgewinn   Laufen/Leobendorf: Den zweiten Punktgewinn im zweiten Spiel sicherten sich am Samstag nachmittag auf dem Sportplatz Leobendorf die Damen der SG Leobendorf/Laufen. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit der Gäste vom TuS Engelsberg muss man zwangsläufig von einem Punktgewinn sprechen, gelang der 2:2 Endstand nur eine Minute vor Schlusspfiff.   Die erste Viertelstunde des Damenmatches auf dem Leobendorfer Sportplatz brachte keine großen Ereignisse. Sehr wenig Spielfluss auf beiden Seiten, lediglich die ein oder andere Nicklichkeit bestimmte das Geschehen. Doch in der 16. Minute konnte die SG Leobendorf/Laufen zuschlagen. Fast aus dem Nichts setzte sich Sandra Swoboda auf der linken Außenbahn durch und findet nach einem Zusammenstoß mit zwei Gegenspielerinnen ihre Mitspielerin Marie Kroiß. Den ersten Schuss von Kroiß konnte die Torfrau des TuS Engelsberg Anna Schacherbauer noch abwehren.   Nachdem SG-Stürmerin Verena Weber das Leder aus kurzer Distanz nicht verwerten konnte, kam Marie Kroiß zum zweiten Versuch und knallte das Leder zur 1:0 Führung in die Maschen. Der Gast vom TuS Engelsberg kam mit der durchaus kämpferischen Spielweise der Hausherren kaum zurecht. Erst langsam fand die Truppe aus dem Landkreis Altötting in die Partie und konnte dann auch in der 20. Minute erstmals gefährlich vor dem Kasten von Lisa Stöllberger im Tor der Hausherren auftauchen. Lena Weißl spielte sich durch alle Gegenspielerinnen durch, doch ihr Schuss von der Strafraumgrenze war für Stöllberger zu unplatziert. Diese konnte den Ball sicher unter ihrem Körper begraben. Je länger die Partie allerdings dauerte, desto stärker kam der Gast auf. In Minute 25 dann das Unvermeidliche. Ein weiter Ball von Caroline Kaltenhauser aus der eigenen Hälfte flog über die komplette Abwehr der SG Leobendorf/Laufen hinweg.   Julia Kroiher stach durch selbige durch und lief alleine in Richtung Torerfolg - 1:1. Gegen den gekonnten Lupfer konnte Lisa Stöllberger nichts ausrichten. Eine Minute nach dem Ausgleich versuchte sich Marie Kroiß aus der Distanz, doch mit einer Glanzaktion konnte Schacherbauer im Tor den Spielstand festhalten. Die Partie verflachte jetzt zusehends und durch ständiges Kommentieren von der Außenlinie wurde es mehr als zerfahren. Beim FC Bayern München hätte man es "Radio Müller" genannt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn kurzzeitig Emotionen hochkochen, wenn jede Aktion verbal wie ein Fernsehkommentator über die Lippen gebracht wird. Bis zur Halbzeit geschah im Spiel nichts mehr Aufregendes, so dass der ausgeglichene Halbzeitstand völlig zurecht feststand.   Durch vereinzelte Unzulänglichkeiten in der Defensive der SG Leobendorf/Laufen luden diese den Gast immer mehr ein, einige Male gefährlich in Richtung Tor zu agieren. Und wenn man einen Gegner dazu einlädt, dann scheppert es zumeist. Sarah Daxenberger gewann gut 20 Meter vor dem Kasten einen entscheidenden Zweikampf und setzte die diagonal einlaufende Daniela Pointl gekonnt ein. Pointl fast selbst überrascht, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und überwand Lisa Stöllberger zur Engelsberger Führung. Nach der Engelsberger Führung gelang der SG Leobendorf/Laufen nur sehr wenig. Der Spielfluss wurde zumeist durch eigene Aktionen im Keim erstickt. Bis gut 20 Minuten vor Schluss blieb die Partie in Leobendorf äußerst zäh und nicht nur der SG ging wenig auf, auch dem TuS Engelsberg klebte das Pech an den Schuhen.   Aus dieser leichten Lethargie befreite sich der Gast zuerst und machte wieder mehr für den Spielfluss. Engelsberg agierte in der Folge einen Hauch gefährlicher, die SG Leobendorf/Laufen versuchte durch vereinzelte Nadelstiche Torgefahr heraufzubeschwören. Stephanie Mühlthaler, Vanessa Hocheder als auch Marie Kroiß brachten für die Hausherren einige Bälle aus der Distanz in Richtung Tor, doch das Schussglück war allen Dreien nicht hold. Der TuS Engelsberg schien sich langsam aber sicher in der eigenen Hälfte einzurichten und verwaltete den Spielstand teils mit 10 Feldspielern hinter der Mittellinie. Ein Durchkommen für die SG fast ein Ding der Unmöglichkeit.   Einige Male jedoch wackelte die TuS-Abwehr ein wenig hin und her und die SG Leobendorf/Laufen witterte in den Schlussminuten Morgenluft in Richtung Remis. Und was so schwierig erschien, gelang der Mannschaft von Trainer Gottfried Maier doch noch. Gegen Marie Kroiß brachte die TuS Abwehr in der 89. Minute an der Strafraumlinie das Leder nicht geklärt und ließ zu allem Überfluss Kroiß noch eine Hereingabe in den Fünfmeterraum vorführen. Diese Hereingabe erreichte Stephanie Mühlthaler, die sich gekonnt um die eigene Achse und ihre Gegenspielerin drehte. In der Drehung schupfte Mühlthaler das Runde mit viel Gefühl und ein wenig Glück hinter Torfrau Schacherbauer ins Kreuzeck zum 2:2 Endstand.   Pressemitteilung SV Laufen  

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