Beinschuss-Classics: Harter Platz, unsanfte Landung!

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Einer aus der Abteilung "goldenes Tor": Markus Fußstetter vom Bezirksligisten TSV Wasserburg, der beim Derby in Bad Endorf zum 0:1 traf.

Markus Fußstetter trifft für dezimierte Wasserburger und sichert den Sieg gegen völlig ideenlose Endorfer.

Wir haben für Euch unser Archiv durchstöbert und die alten Beinschuss-Hefte ausgegraben. Während der Winterpause präsentieren wir Euch einige Highlights aus vergangenen Tagen.

Fußstetter beschert Wasserburg den Auswärtssieg

Der TSV 1880 Wasserburg bleibt der Angstgegner des TSV Bad Endorf. Gegen die "Löwen" ist für Endorf eigentlich nichts zu holen. Hart war der Boden wieder einmal am Ströbinger Hang. Und hart war auch die Landung der Danzl-Elf auf dem Boden der Tatsachen.

Nach drei Niederlagen in Serie muss das Überraschungsteam der Vorsaison erstmals seit Jahren wieder nach unten schauen. Dabei schien gegen Wasserburg nach einer langweiligen ersten Halbzeit alles nach Plan zu laufen. Denn Burger vertändelte den Ball in der 43. Minute an Aß, die anschließende Attacke interpretierte Schiedsrichter Mayer als Notbremse - plötzlich war Wasserburg nur noch zu zehnt.

Fußstetter macht das Ding humorlos!

Aber gegen die dezimierten Gäste drückten die Danzl-Schützlinge zu ideenlos. Der letzte Pass kam nicht an. Schlimmer noch: Wasserburg erzielte die Führung! In der 53. Minute segelte eine weite Freistoßflanke von Thomas Hala über Bad Endorfs Manfred Mayer hinweg. Markus Fußstetter fackelte am Fünfer-Eck nicht lange und vollendete seinen gut platzierten Schuss flach ins lange Eck.

In der Folge waren die Gäste dem 0:2 sogar näher, bis Hauser Mitte der zweiten Halbzeit bei einem Konter frei vor Auer auftauchte, die Kugel aber an die Latte lupfte. Den Abpraller setzte Hala schließlich daneben.

Trebesius scheitert an Fredlmeier

Hala gegen Aß, Boschner gegen Turber, Trebesius gegen Sewald - so hieß zunächst die Pärchenbildung. Als Burger raus musste, rückte der starke Sewald auf den Liberoposten - und ließ dort nichts mehr anbrennen. Lediglich Trebesius hätte in der 56. Minute für den Ausgleich sorgen können, scheiterte aber mit einem Kopfball an Keeper Fredlmeier.

Wasserburgs Trainer Robert Huber, der noch mindestens sechs Wochen auf Reini Borowicz verzichten muss, lobte nach der Partie die Kampfkraft seines Teams, das voll überzeugt habe.

Quelle: regional beinschuss, Heft 10, 30. September 97, we/ls

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