Beinschuss-Direkt: "Die Umstellung war einfach riesig"

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Manuel Omelanowsky vom SV Kirchanschöring

Er ist der Shooting-Star beim SV Kirchanschöring. Im Interview der Woche spricht Manuel Omelanowsky über seine Erfahrungen in der Bayernliga Süd, seine Pläne für die Zukunft und den besonderen Spirit beim Team aus dem Traunsteiner Landkreis.

Er ist der Shooting-Star beim SV Kirchanschöring und hat sich in seiner ersten Bayernliga-Saison auf der linken Außenbahn trotz seines jungen Alters unverzichtbar gemacht. Im Interview der Woche spricht Manuel Omelanowsky (21) über seine Erfahrungen in der Bayernliga Süd, seine Pläne für die Zukunft und den besonderen Spirit beim Team aus dem Traunsteiner Landkreis.

beinschuss.de: Omo, am Wochenende habt Ihr Euch im Derby gegen 1860 Rosenheim mit 0:0 getrennt. Bist du damit zufrieden?

Manuel Omelanowsky: Ja, ich denke, dass das ein gerechtes Endergebnis ist. Wir hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, die zweite Halbzeit hat 1860 dominiert. Wir können damit gut leben.

Du selbst hattest in der ersten Hälfte zwei gute Gelegenheiten. Wir sehr ärgern dich vergebene Torchancen?

Omelanowsky: Natürlich ärgert mich das, aber ich halte mich damit nicht lange auf. Im Nachhinein kann ich es ja ohnehin nicht mehr ändern, von daher analysiere ich meine Fehler und hake das Ganze schnellstmöglich ab. Auch während des Spiels beschäftigt mich das nicht.

Diese Unbeschwertheit macht sich auf dem Platz auch bemerkbar. Wie hast du dich in der BL-Süd eingelebt?

Omelanowsky: Der Anfang war für uns alle nicht einfach, die Umstellung war einfach riesig. Kirchanschöring spielt zum erstenmal in der Bayernliga, das ist schon eine große Umstellung. Aber die Ergebnisse zeigen, dass wir uns als Mannschaft gut eingelebt haben. Das kann ich von mir auch behaupten, obwohl die Unterschiede zur Landesliga doch sehr sehr groß sind.

Worin genau liegen diese Unterschiede?

Omelanowsky: Das sind einige Komponenten. Das Spiel ist wesentlich schneller. Die Intensität auf dem Platz ist höher, das körperliche Niveau ist richtig hoch. Außerdem hat jedes Team eine Menge Spieler mit großer individueller Klasse und auch das taktische Niveau hat nichts mit dem in der Landesliga zu tun.

Das klingt nach einer großen Herausforderung für den gesamten Verein . . .

Omelanowsky: Das ist es auch. Aber wir sind ein eingespieltes Team, das auch abseits des Platzes super funktioniert. Wir sind alle sehr stolz, in dieser Liga spielen zu dürfen. Daher arbeiten wir hart und werfen Woche für Woche alles in die Waagschale, um die Liga zu halten.

Ist das auch dein Saisonziel?

Omelanowsky: Ja, wir wollen die Liga halten, ohne in die Relegation zu müssen. Das ist das Ziel, auf das wir hinarbeiten.

Du selbst gehörst mit drei Toren zu den erfolgreichsten Torschützen beim SVK. Woher kommt diese rasante Entwicklung?

Omelanowsky: Unser Trainer Patrick Mölzl ist ein ganz wichtiger Faktor. Von ihm als ehemaligem Profi lerne ich wahnsinnig viel. Im taktischen Bereich hat er mir unheimlich viel beibegracht, zudem habe ich mich im Abschluss verbessert. Wir führen viele Einzelgespräche, das bringt einen automatisch weiter.

Mölzl und sein Assistent Dominik Hausner haben jüngst ihre Verträge verlängert. Ein wichtiges Signal für den gesamten Verein?

Omelanowsky: Absolut. Patrick und Dominik sind herausragende Trainer. Wir alle können glücklich sein, dass sie ein weiters Jahr in Kirchanschöring bleiben.

Und wie ist es um deine eigene Zukunft bestellt?

Omelanowsky: Ich fühle mich super wohl beim SVK. Der Verein ist einfach sensationell gut aufgestellt. Hier ist der Teamgedanke auf allen Ebenen zu spüren, wahnsinnig viele Menschen machen diesen Verein einfach zu etwas ganz Besonderem. Klar hat man als junger Spieler immer den Traum, so hoch wie möglich zu spielen. Aber das ist im Alltag nicht wichtig. Da geht es um grundlegende Dinge. Und das ist zunächst der Klassenerhalt in der Bayernliga.

Wie sieht es mit langfristigen Zielen aus?

Omelanowsky: Wir wollen uns in dieser Liga etablieren und irgendwann im oberen Tabellendrittel mitspielen. Bis dahin ist der weg aber noch weit.

 

Auf diesem Weg wünschen wir dir viel Erfolg und bedanken uns für das Gespräch

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