BFV-Pokal: "Wir müssen endlich eklig werden"!

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1860 Rosenheim steht in der ersten Runde des BFV-Pokals vor einer schweren Aufgabe. Nicht nur dass die Sechziger mit einer Pleitenserie nach Pullach reisen, auch die derzeitige Form der Gastgeber hat es in sich. Das Trainerteam gibt sich dennoch mutig und findet im Vorfeld klare Worte!

1860 Rosenheim steht in der ersten Runde des BFV-Pokals vor einer schweren Aufgabe. Nicht nur, dass die Sechziger mit einer Pleitenserie nach Pullach reisen, auch die derzeitige Form der Gastgeber hat es in sich. Das Trainerteam gibt sich dennoch mutig und findet im Vorfeld klare Worte!

"Wir sind noch nicht in der Bayernliga angekommen. Wir nehemn die Zweikämpfe nicht an, halten vorne keine Bälle, strahlen kein Selbstvertrauen aus und versuchen, alles auf dem spielerischen Weg zu lösen", sagte Thomas Siegmund im Gespräch mit beinschuss.de und fügte an, worauf es jetzt wirklich ankommt. "Wir müssen endlich ekliger spielen. Das soll nicht heißen, dass wir unfair agieren, aber eine gesunde Portion Härte muss in unserem Spiel Einzug erhalten. Nur so können wir uns das dringend benötigte Erfolgserebnis erarbeiten".

Zwei Premieren auf Sechziger-Seite

Der Teamchef erkennt dabei die Partie in Pullach mehr als Chance denn als Ballast. "Der Pokalwettbewerb ist immer eine reizvolle Aufgabe und bietet uns die Gelegenheit, einige Sachen zu testen, ohne dabei auf den Druck in der Liga achten zu müssen."

So wird am heutigen Abend ab 18:30 Uhr beim SV Pullach Patrick Schorpp sein Startelf-Debüt im Tor der Sechziger feiern und die Neuzugänge Florian Radlmaier und Philipp Maier erstmals gemeinsam das defensive Mittelfeld der Innstädter organisieren.

1860-Trainer Patrick Peltram erhofft sich vom Pokalspiel beim Tabellenzweiten der Bayernliga-Süd durchweg positive Impulse. "Jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass sie über einen großen Willen verfügt. Das Potenzial ist vorhanden, aber wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken und uns gegenseitig pushen", sagte Peltram gegenüber beinschuss.de.

Pullach mit makelloser Bilanz

"Vielleicht war das indiskutable 0:6 in Unterföhring die "Gesunde Watschn", die uns letztlich gut tun wird. Am Samstag hat jeder gesehen, dass es so nicht geht. Das ist oft besser als wenn du jedesmal mit dem Gefühl vom Platz gehst, dass du trotz einer Niederlage hättest gewinnen können."

Alles andere als die vierte TSV-Niederlage in Serie wäre dennoch eine Überraschung. Pullach hat alle fünf Spiele in der Bayernliga Süd gewonnen, erst vor wenigen Wochen den TSV in dessen Jahnstadion geschlagen und verfügt damit natürlich über eine gehörige Portion Selbstvertrauen (hier gehts zur Tabelle und allen Ergebnissen).

Selbsvertrauen, das Rosenheim dringend benötigt und sich nur durch eines holen kann: Erfolgserlebnisse. Am besten schon heute im Pokal.

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