Bitterer Rückschlag - Sportbund geht in Schwabmünchen baden

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Die Serie ohne Niederlage ist gerissen, der Sportbund Rosenheim hat am Sonntag einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Ausgerechnet gegen den direkten Tabellennachbarn gerieten die Rosenheimer unter die Räder.

Der Sportbund Rosenheim musste in Schwabmünchen einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Die Güttler-Mannen unterlagen dem direkten Tabellennachbarn deutlich mit 3:0 (2:0) und zeigten dabei vor allem im ersten Spielabschnitt eine schwache Leistung. In den letzten Wochen präsentieren sich die Rosenheimer von ihrer besten Seite und konnten sich mit sieben Punkten aus drei Spielen etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Gegen den TSV Schwabmünchen verfiel der SBR jedoch wieder in sein altes Raster und ließ von Beginn an die nötige Einsatzbereitschaft und Kompaktheit vermissen. Schwache erste HälfteDie Abstände zwischen Defensive und Offensive waren zu groß, sodass die Hausherren viel Platz zum Kombinieren hatten. Im Ballbesitz spielten die Rosenheimer ideenlos und teilweise überhastet, wodurch ihnen zahlreiche Abspielfehler unterliefen. Der TSV wusste dies geschickt auszunutzen und war vor allem bei Kontern brandgefährlich. Nach knapp einer halben Stunde brachte Andreas Rucht die Hausherren sehenswert per Seitfallzieher mit 1:0 in Führung, nur neun Minuten später legte der Stürmer sein zweites Tor nach und stellte die Schwabmünchner Weichen auf Sieg. Beiden Gegentoren gingen Rosenheimer Ballverluste in der Vorwärtsbewegung voraus.Sbr kommt deutlich besser aus der PauseNach dem Wiederanpfiff drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Dominik Reichmacher und Matthias Poschauko hatten die besten Möglichkeiten zum 2:1, verfehlten das Ziel jedoch knapp. Mitten in der Rosenheimer Drangphase machte der TSV den Sack zu und erhöhte durch Daniel Raffler nach einer guten Stunde auf den 3:0-Endstand. Anschließend spielten nur noch die Gäste, die vor dem Tor aber weiterhin die nötige Entschlossenheit vermissen ließen. Abstiegsplatz rückt bedrohlich naheDer TSV Schwabmünchen lässt einen ernüchterten Sportbund Rosenheim zurück. Dieser hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz 18, auf dem derzeit der Stadtrivale vom TSV 1860 rangiert. Die Schwabmünchner haben sich hingegen mit den drei Punkten aus dem Tabellenkeller verabschiedet und stehen inzwischen mit 20 Punkten auf dem guten neunten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag empfängt der Sportbund Rosenheim die Spielvereinigung aus Landshut zum nächsten 6-Punkte-Spiel im Josef-März-Stadion. Mit einem Heimsieg könnte man die bittere Niederlage in Schwabmünchen schnell vergessen machen und für Wiedergutmachung sorgen.

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