Blitztor machts möglich - Erlbach stürmt Relegationsplatz

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Johannes Maier (rechts) brachte den SVE früh auf die Siegerstraße

Anpfiff, Angriff, Tor. Nach nur 19 Sekunden hat der SV Erlbach den Weg zum Sieg im Nachholspiel bei Türkgücü Ataspor München geebnet und damit ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um den Relegationsplatz gesetzt.

Aus München berichtet Tobias Ruf

Anpfiff, Angriff, Tor. Nach nur 19 Sekunden hat der SV Erlbach den Weg zum Sieg im Nachholspiel bei Türkgücü Ataspor München geebnet und damit ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um den Relegationsplatz gesetzt.

Mit dem Auswärtserfolg bei den noch immer abstiegsgefährdeten Hausherren ist Erlbach zwei Spieltage vor dem Saisonende auf den Relegationsplatz vorgerückt und hat jetzt einen Zähler Vorsprung auf den Dritten aus Hallbergmoos.

Balcis erster Streich, Maier erzielt Blitz-Führung

19 Sekunden waren am Sportgelände an der Fehwiesenstraße gespielt, da durften die Gäste zum ersten Mal jubeln. Nach einem Missverständnis zwischen Türkgücü-Keeper Muhammet Balci und seinen Vorderleuten stand Johannes Maier völlig frei vor dem Tor und schob zum 1:0 für den SVE ein.

Die Gäste nahmen dieses Geschenk dankend an, konzentrierten sich in der Folgezeit auf die Defensive und setzten immer wieder empfindliche Nadelstiche nach vorne. So hätte Christoph Popp nach fünf Minuten bereits auf 2:0 stellen können, scheiterte aber am Außennetz.

Malec als Fels in der Brandung

Nach 15 Minuten spitzelte Kapitän Christoph Jäger einen Ball von der rechten Seite am kurzen Pfosten stehend ins Tor, Erlbach hatte den Grundstein endgültig gelegt.

Dass diese Partie nicht noch einmal in eine andere Richtung kippte, hatten die Rot-Weißen Klaus Malec zu verdanken. Der Gäste-Keeper klärte mehere Versuche der Hausherren mit beeindruckender Sicherheit und sorgte im Zusammenspiel mit seinen disziplinierten Vorderleuten dafür, dass München nur selten gefährlich vor das SV-Tor kam.

Balci hat noch einen auf Lager

Duplizität der Ereignisse im zweiten Durchgang. Wieder erzielte Erlbach ein frühes Tor, wieder war Türkgücü-Keeper Balci völlig von der Rolle. Popp versuchte sein Glück aus gut 40 Metern, der harmlose Ball rutschte Balci durch die Finger, 3.0 für Erlbach.

Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und wurden für ihr Engagement belohnt. Der bullige Stürmer Ali Bascani köpfte eine Flanke von der rechten Seite in der 55. Minute ins Tor.

Slapstick zum Dritten!

Doch wieder hatte die Mannschaft von Robert Berg eine richtige Antwort parat und Balci noch nicht alle Geschenke an diesem Abend verteilt. Nur wenige Minuten nach dem Türkgücü-Anschluss versuchte es Popp erneut aus der Distanz, wieder langte der Münchener Keeper böse daneben und Erlbach stellt den Drei-Tore-Abstand wieder her.

Die Hausherren erhöhten weiter den Druck, doch Malec erwischte einen Sahnetag, hielt die Führung fest und hatte nur einmal Glück, als ein Ball von Deniz Sari am Pfosten landete.

Unter dem Strich siegte der SV trotz aller günstigen Begleitumstände verdient mit 4:1, schiebt sich damit auf den Relegationsplatz und hat erneut unter Beweis gestellt, dass er defensivtaktsich zu den besten Mannschaften der Liga gehört.

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