Bobenstetter: "Wir müssen uns endlich belohnen“

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Vizekapitän Markus Grübl fehlt in Memmingen ebenso wie Kapitän Maxi Hain und der zweite Stellvertreter Aleksandro Petrovic. Man darf gespannt sein, wer die Buchbacher aufs Feld führen wird.

Buchbach gastiert ohne drei Gelbsünder in Memmingen

"Wir müssen uns auf alle Fälle für den Aufwand belohnen“, fordert Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor dem Nachholspiel am  Dienstag um 18.45 Uhr in Memmingen. Seit fünf Runden warten die Rot-Weißen in der Fußball-Regionalliga Bayern auf einen Dreier, aber Memmingen war immer ein gutes Pflaster für Buchbach.

„Auch Illertissen hat jetzt fünf Mal nicht gewonnen, spielt aber immer ganz starken Fußball“, verweist Bobenstetter auf die Ausgeglichenheit der Liga, in der der zweifache Amateurmeister gerade mal zwei Punkte vor den Buchbachern rangiert und den Titel am Wochenende an die Würzburger Kickers abgeben musste, der Illertissen im Direktvergleich mit 2:1 besiegt hat und jetzt nicht mehr eingeholt werden kann. Würzburg steht damit als erster bayerischer Teilnehmer an der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals fest. Sollte Würzburg auch das Finale des Totopokals gewinnen, rückt der Endspiel-Verlierer nach und darf sich auf 140 000 Euro Antrittsprämie freuen.

"Da haben wir die besten Spiele abgeliefert"

Drei vergebliche Anläufe haben die Buchbacher, die durch das 0:1 gegen 1860 München II auf Rang neun abgerutscht sind, bislang unternommen, die 40-Punkte Marke zu knacken. Heute soll es aber klappen. „Ein Unentschieden ist das Minimum, wenn wir uns schon extra während der Woche frei nehmen und diesen Aufwand betreiben“, sagt Bobenstetter, der sehr zuversichtlich gestimmt ist: „Immer, wenn wir während der Woche Auswärtsfahrten bestreiten mussten, haben wir die besten Spiele abgeliefert.“

Allerdings müssen die Rot-Weißen im Allgäu auf drei Kapitäne und Leistungbsträger verzichten: Maxi Hain (10. Gelbe), Markus Grübl und Aleksandro Petrovic (je 5. Gelbe) sind gesperrt. „Dann spielen eben drei andere. Das ist ja nur ein Spiel, da kann man das mit unserem ausgeglichenen Kader schon mal kompensieren“, tröstet sich der Coach, der wohl wieder auf den zuletzt angeschlagenen Mijo Stijepic zurückgreifen kann. Für Grübl dürfte vermutlich Maxi Hellinger ins Team rutschen, der mit Christian Brucia die rechte Seite beackern wird. Problematischer ist freilich, dass mit Petrovic und Hain gleich beide angestammten Sechser fehlen und Bobenstetter und Walter Werner die Schaltzentrale komplett neu besetzen müssen.

Memmingen ist gut drauf

Auch wenn die Trainer das Abschlusstraining am Montagabend noch abwarten wollten, dürfte wohl relativ sicher sein, dass Kevin Hingerl wieder ins Team rückt. Hingerl könnte dann mit Christopher Scott dass Innenverteidiger-Paar bilden, damit wäre mit Maxi Knauer schon mal ein Mann für die Sechser-Position frei. Aber auch eine Umstellung auf Dreierkette mit einem gestaffelten Fünfer-Mittelfeld wäre eine denkbare Variante.

Memmingen, in der Tabelle einen Punkt besser als Buchbach postiert, hat 2015 erst eine Niederlage einstecken müssen und hat neben zwei Unentschieden bereits drei Siege verbucht. Mit Michael Geldhauser (18 Treffer), der die Torschützenliste der Liga anführt, haben die Gastgeber einen echten Knipser in ihren Reihen. Der ehemalige Thannhausner profitiert dabei maßgeblich von „Bobo“ Mayer, der ja bis zum Sommer letzten Jahres bei Hessen Kassel unter Vertrag stand. Insgesamt haben die Memminger Trainer Thomas Reinhardt und Christian Braun nicht nur einen sehr großen Kader, sondern auch einen, der qualitativ sehr gut besetzt ist. Fehlen werden die verletzten Abwehrkräfte Raffael Friedrich (Bänderriss) und Branko Niklic (Gehirnerschütterung), sowie die verletzten Angreifer Michael Wende (Hüft-Probleme) und Ugur Kiral (Patellasehne) und auch der gesperrte Mittelfeldspieler Julian Feneberg.                

MB.

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