Buchbach: Bobenstetter erwartet hohe Auswärtshürde

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Nimmt heute erst einmal auf der Bank Platz: Simon Motz.

Schwere Auswärtshürde für den TSV Buchbach am Samstag um 14 Uhr: Die Rot-Weißen gastieren am 28. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern beim 1. FC Schweinfurt im Willy-Sachs-Stadion und hoffen dabei, dass sie schnell wieder den Rhythmus finden.

„Die Absage letzte Woche in Memmingen war natürlich nicht gut für uns. Jetzt müssen wir schauen, dass wir wieder schnell in die Spur kommen“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der den Spielausfall im Allgäu genutzt hat, um den heutigen Gegner unter die Lupe zu nehmen. Der hat den Coach beim 3:0 in Heimstetten schwer beeindruckt: „Schweinfurt hätte schon zur Pause mit 4:0 führen können.“ War nun die Schnüdel, die nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg landen konnte, so stark, oder hatte der SV Heimstetten, gegen den Buchbach zuvor nur 1:1 gespielt hat, einen schlechten Tag? „Schwer zu sagen, man kann die Spiele unmöglich vergleichen. Aber Schweinfurt hat einfach hohe Qualität“, so Bobenstetter, dessen Team weiterhin mit 38 Punkten auf Rang sieben rangiert.

„Unser großes Ziel ist es die 40-Punkte-Hürde zu überspringen“, gibt der Coach die Marschrichtung vor, würde sich aber je nach Spielverlauf auch mit einer Punkteteilung zufrieden geben: „Mit einem Unentschieden könnten wir uns schon Selbstvertrauen holen für das Heimspiel nächsten Freitag gegen die kleinen Löwen.“ Die Partie am 17. April gegen den TSV 1860 München II wird übrigens um 19 Uhr in der SMR-Arena angepfiffen, am 21. April wird die ausgefallene Partie in Memmingen nachgeholt.

Aus der Not eine Tugend machen

In Schweinfurt müssen Bobenstetter und Walter Werner auf Kevin Hingerl verzichten, der eine Gelbsperre absitzt, doch das Buchbacher Trainer-Team macht aus der Not eine Tugend: Für Hingerl kommt Christopher Scott in der Innenverteidigung neben Maxi Knauer zum Einsatz. „Scotti hat sich das längst verdient“, so Bobenstetter, der auch Moritz Löffler für Simon Motz ins Team rotiert. „Die Jungen brauchen Spielpraxis“, erklärt der Trainer.

Im Angriff steht Maxi Bauer ebenfalls in der Startformation und das nicht nur wegen seines Treffers gegen Heimstetten. Bobenstetter: „Maxi trifft ja auch regelmäßig in der 2. Mannschaft. Zum einen finden wir es natürlich gut, dass er sich für die Kreisliga nicht zu schade ist, zum anderen hat er in jedem Spiel nach der Winterpause sein Tor gemacht.“

Dass die jungen Spieler im letzten Saisonviertel vermehrt zum Einsatz kommen, ist ja auch schon ein wenig Zukunftsplanung. „Wir werden wahrscheinlich nicht die ganz großen Granaten in der Sommerpause bekommen, also müssen wir unsere eigenen Spieler wieder ein Stück besser machen“, so Bobenstetter, der mit weiteren Neuzugängen „frühestens im Juni“ rechnet: „Wir haben viele Anfragen, aber neben den Perspektivspielern müssen wir auch den einen oder anderen holen, der besser ist als die Spieler, die wir aktuell haben. Mijo Stijepic und Maxi Knauer werden wir eh nur ganz schwer ersetzen können.“

MB

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