Buchbach: "Das wird ein ganz großes Spiel!"

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Am Freitag wieder dabei: Linksverteidiger Simon Motz.

TSV empfängt Nürnberg, personelle Situation entspannt

Von Entwarnung kann noch keine Rede sein, aber ein wenig hat sich die Personalsituation beim TSV Buchbach vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg II am Freitag um 19 Uhr entspannt. Sicher verzichten muss der Tabellensechste der Regionalliga Bayern auf sechs Stammspieler, vor allem im Defensiv-Zentrum klaffen große Lücken.

Maxi Drum (Kreuzbandriss), Moritz Löffler (doppelter Bänderriss), Maxi Hain (Faserrisse und schwere Prellungen) und Hannes Hain (Sperre nach Gelb-Rot) ist das Quartett an Innenverteidigern und Sechsern, das am Freitag definitiv ausfällt, ob Kevin Hingerl (Kapselriss der großen Zehe) auflaufen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. „Er hat bislang noch nicht trainiert, ist jeden Tag in Behandlung, aber er will es versuchen. Wenn Kevin sich das nach dem Aufwärmen zutraut und die Schmerzen nicht zu groß sind, werden wir das riskieren“, sagt Trainer Anton Bobenstetter, der weiterhin auf Keeper Daniel Maus und Flügelflitzer Stefan Alschinger verzichten muss. Anders als bei Hingerl, dessen Verletzung kein weiteres Risiko birgt, ist die Situation bei Thomas Hamberger, der sich in Schalding sowohl das Außen- als auch das Innenband im Sprunggelenk stark gedehnt hat.

Bobenstetter: „Da müssen wir einfach abwarten, wie sich das bis Freitag entwickelt, wie weit die Schwellungen abgeklungen sind. Einen Riss der Bänder können wir natürlich nicht riskieren.“ Auf Spritzen und Schmerzmittel mussten viele Kicker nach den strapaziösen Spielen gegen Bayern, Würzburg und Schalding zurückgreifen, ohne Tape spielt eigentlich keiner: „Meine Spieler schauen aus wie die Rennpferdchen“, scherzt Bobenstetter.  

Abwehr gibt weiter Rätsel auf

Positiv ist, dass Simon Motz seine Muskelverletzung überwunden hat und wieder zur Verfügung steht. „Wir hoffen natürlich, dass Simon jetzt bis Ende Mai nächsten Jahres stabil bleibt“, dem Buchbacher Trainer ist schon anzuhören, dass ihm das Person-Puzzle Sorgen bereitet, auch wenn Bobenstetter sagt: „Die letzte Woche hat uns gut getan. Wir haben am Montag und Dienstag sehr gut trainiert und werden am Freitag eine super Truppe auf den Platz bringen. Es ist ja oft so im Fußball, dass andere über sich hinaus wachsen, wenn wichtige Spieler fehlen.“

Noch nicht entschieden hat der Trainer, wie er die Positionen vor der Abwehr besetzen wird: Aleksandro Petrovic als alleiniger Sechser gegen die jungen und schnellen Nürnberger könnte ein Risiko sein, deswegen überlegt Bobenstetter, ob er nicht den Pep von Buchbach macht und Markus Grübl von der rechten Verteidiger-Position nach innen zieht: „Markus hat die Erfahrung, bringt die Spielintelligenz mit. Das wäre gegen die technisch so starken Nürnberger durchaus eine Variante.“ Allzweckwaffe Christian Brucia könnte dann rechts verteidigen, aber auch Brucia ist als Sechser denkbar.

Die Trainer sind stolz

Christopher Scott ist nach seinen Adduktoren-Problemen wieder im Lauftraining, wird am Freitag im Kader sein und könnte durchaus einen Teileinsatz bekommen. Auf mehr darf in nächster Zukunft Angreifer Maxi Bauer hoffen, der ja schon einige Male Regionalliga-Luft schnuppern durfte. Bobenstetter: „Er hat sehr schnell sehr viel gelernt. Wenn ein Spieler, der aus der Kreisliga gekommen ist, sich so entwickelt, sind wir Trainer natürlich stolz. Nach den Trainingseindrücken zu urteilen, ist er ganz nah dran und könnte demnächst auch mal in der Startelf stehen.“ Vielleicht schon am kommenden Mittwoch im Pokal beim SV Haarbach (zwischen Vilshofen und Passau gelegen).

Zukunftsmusik, jetzt zählt erst einmal der Freitag und Bobenstetter ist mit seiner Truppe schon heiß: „Wir freuen uns auf ein Fußballfest mit Spanferkel, einer tollen Aktion mit einem Autohauspartner, bei der es super Preise zu gewinnen gibt und vor allem auf drei Punkte. Wir haben großen Respekt vor der tollen Nürnberger Mannschaft um die beiden zuletzt überragenden Ex-Löwen Mike Ott und Ivan Knezevic, die als einzige Mannschaft bislang Würzburg ein Remis abringen konnte und am Montag Heimstetten geschlagen hat. Aber: Wir konnten die Akkus aufladen und sind bereit für ein großes Spiel.“

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