Die Bude wird brennen! Sparkassenpokal geht in Endrunde

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Am Freitag ist es soweit. Der prestigeträchtige Sparkassenpokal geht in die finale Runde. Ab 18 Uhr kämpfen sechs Teams um den Titel. Wir checken die Teilnehmer.

Am Freitag ist es soweit. Der prestigeträchtige Sparkassenpokal geht in die finale Runde. Ab 18 Uhr kämpfen sechs Teams um den Titel. Wir checken die Teilnehmer.

In der Gruppe A treffen der Titelverteidiger SV-DJK Kolbermoor, der Sportbund Rosenheim und der SV Westerndorf aufeinander. Die beiden erstgenannten Teams sind sicherlich als Favoriten zu betrachten.

Der Bezirksligist Kolbermoor ist in der Halle traditionell stark, hat sich souverän durch Vor- und Zwischenrunde gespielt und bringt als Titelverteidiger natürlich eine Extra-Portion an Motivation mit in die Gaborhalle. Auch wenn Armagan Akdogan aus beruflichen Gründen fehlen wird, kann Trainer Jochen Reil eine schlagkräftige Mannschaft aufs Parkett schicken, die nicht nur spielerisch überzeugt, sondern auch weiß, wie man den Sparkassenpokal gewinnt. "Wir wollen unseren Titel verteidigen", hat Reil unlängst gegenüber beinschuss.de formuliert. Das ist eine klare Ansage.

Erster Gegner der Kolbermoorer ist der Sportbund, der im Gegensatz zu den Futsal-Wettbwerben mit einigen Akteuren aus der Bayernligamannschaft auflaufen wird. Deren spielerische Klasse steht außer Frage, wenn auch der Fokus der Mannen von Matthias Pongratz sicher nicht auf der Halle liegt. Zudem steht ein Fragezeichen hinter der Torhüterposition. Simon Vockensperger ist im Uralub, Dominik Zmugg ist verletzt. Der eigentliche Abwehrchef Andreas Sollinger wird also wieder das Tor hüten müssen. In der Zwischenrunde hat er seine Sache sehr gut gemacht und an Leidenschaft mangelt es dem Vollblutfußballer ohnehin nicht. Dennoch könnte die Tatsache, dass die Rosenheimer ohne "echten" Keeper antreten, in den entscheidenden Momenten ein Nachteil sein.

Außenseiter in der Gruppe 1 ist der SV Westerndorf. Die Mannschaft von Harald Melnik spielt "nur" in der Kreisliga und ist damit nominell das schwächste Team der ersten Gruppe. Das muss aber nichts heißen, denn in der Halle gelten bekanntlich andere Gesetze. Zudem hat der SVW in der Zwischenrunde ohne Verlustpunkt überzeugt. Die Rot-Weißen haben mit Torben Gartzer einen waschechten Goalgetter in ihren Reihen, der schon in der Zwischenrunde zum besten Spieler der Zwischengruppe 1 gewählt wurde. Dem steht Torhüter Sebastian Eder in Nichts nach. Auch er heimste auf seiner Position den Titel des besten Spielers ein.

In der Gruppe B trefen der ASV Au, der TSV 1860 Rosenheim und der TuS Prien aufeinander. Au ist nicht nur aufgrund des Hallenexperten Franz-Xaver Pelz hoch einzuschätzen. Die Mannschaft von Markus Glück ist eingespielt, verfügt vor allem im Offensivbereich über viele Optionen und kann als einer der drei Außenseiter befreit aufspielen. Die Zwischenrunde verlief bis zum letzten Spiel gegen Kolbermoor reibungslos, mit dem ASV Au wird also zu rechnen sein.

Großer Favorit in der Gruppe B ist der TSV 1860 Rosenheim. Da es bekanntlich keine 2. 60er-Mannschaft mehr gibt, wird Patrik Peltram ausschließlich Bayernligaspieler aufbieten. Diese haben sich in der Zwischenrunde zu Beginn schwer getan, sind aber gegen Turnierende immer besser in den Hallenrhythmus gekommen. Auch beim TSV liegt der Fokus nicht auf der Hallensaison. Die Mannschaft bestreitet nur den Sparkassenpokal und auch die bisher absolvierten Trainingseinheiten sind überschaubar. Ein stabiler Torhüter wird auch für 1860 ein ganz wichtiger Faktor sein. Patrick Schorpp und Georg Moller haben in der Zwischenrunde nicht den sichersten Eindruck hinterlassen, dies muss sich am Freitag ändern, wenn der Traditionsklub tatsächlich den Titel holen will.

Nichts zu verlieren! Unter diesem Motto reist der TuS Prien in die Gaborhalle. Die Mannschaft von Harry Mayer ist als Kreisklassist das nominell am niedrigsten eingestufte Team und hat sich in der Zwischenrunde mit knappen Siegen über Bad Endorf und Söllhuben für das Finale qualifiziert. Aber im Fußball ist bekanntlich alles möglich, für die sympathsiche Mannschaft vom Chiemsee ist alleine schon die Finalteilnahme ein Riesenerfolg. Prien wird kompakt auftreten und hat einen unberechenbaren Faktor in der Hinterhand. Die Anhänger des TuS verwandelten die Gaborhalle schon bei der Zwischenrunde in ein echtes Tollhaus. Seit Tagen mobilisieren die Prien-Fans Mann und Maus, um ihr Team auch am Freitag nach vorne zu peitschen. Mit diesen Fans im Rücken ist eine Überraschung nicht auszuschließen.

B

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