BZL: Ein Drittel ist vorbei

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Willenstärke, Kampfgeist und Durchsetzungsvermögen - Kolbermoor ist derzeit Spitzenreiter in der Bezirksliga

So schlagen sich Kolbermoor, Miesbach und Co.

Etwa ein Drittel haben die Mannschaften in der Spielklasse Bezirksliga Ost mittlerweile hinter sich. Wir wagen einen kleinen Überblick über die aktuelle Situation:

1. SV DJK Kolbermoor, 24 Punkte

Die Reil-Truppe ist nach elf Spieltagen auf einem richtig guten Weg: Nur eine Niederlage muss man im Rosenheimer Westen beklagen (1:2-Pleite in Waldkraiburg). Nach dieser verlorenen Partie gab es keinen Punktverlust mehr für die Mannschaft vom Huberberg. Patrick Eder, der Goalgetter des SV DJK, konnte sich schon siebenmal in die Torjägerliste eintragen und sicherte seiner Truppe den ein oder anderen Zähler. Einen ebenso großen Anteil am erfolgreichen Auftreten des Bezirksligisten hat die Defensive um Tormann Mario Schmitt - nur insgesamt sechs Gegentreffer musste der Keeper hinnehmen.

1.FC Miesbach, 23 Punkte

Auch in Miesbach ist die Defensive das Prunkstück. Das Team von Coach Bernd Weiß fing sich ebenfalls nur sechs "Buden" nach elf absolvierten Begegnungen. Zwar hat man keinen richtigen Torjäger in den eigenen Reihen, doch mit Thomas Masberg einen Akteur in der Mannschaft, der in der Mitte die Fäden zieht und auch einnetzen kann: Zuletzt markierte die Nummer '10' gegen Waging alle drei Treffer und sorgte somit im Alleingang für den Heimsieg.

SB Chiemgau-Traunstein, 21 Punkte

Lange hielt sich der Sportbund auf dem Platz an der Sonne - doch nach Punkteteilungen gegen Ebersberg und Ampfing musste man im Jakob-Schaumaier-Sportpark die Konkurrenten ein wenig ziehen lassen. Zudem kam die Gawron-Auswahl am vergangenen Freitag im "Sportbund-Duell" gegen die Rosenheimer nicht über 2:2 hinaus. Am Samstag will man im Chiemgau wieder einen "Dreier" einfahren, dann geht es nämlich zum VfL Waldkraiburg.

Die weiteren Bezirksligisten im Überblick:

Nach dem Führungstrio klafft eine kleine Lücke in der Tabelle der Bezirksliga, die anschließend mit dem ESV Freilassing (19) fortgesetzt wird. Die Grenzstädter verfügen über eine hervorragende Offensivabteilung, aus der Albert Deiter und Denis Krojer hervorstechen. Auf den Rängen fünf und sechs folgen die Mannschaften aus Ottobrunn (18) und Ampfing (17), während die Teams vom TuS Raubling, Heimstetten II und dem SC Baldham-Vaterstetten mit je 14 Punkten im gesicherten Mittelfeld des Klassements rangieren.

Die vermeintliche Abstiegszone beginnt mit dem TSV Dorfen (11), der aber erst auf acht Spieltage kam und deswegen eine etwas entspanntere Ausgangssituation zu verzeichnen hat. Beim VfL Waldkraiburg (11) kann man sich derzeit mit Mühe aus der gefährlichen Zone raushalten, am vergangenen Wochenende verpasste man aber in Kastl den ersten Auswärtsdreier. Der TSV Ebersberg (10) konnte mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus Amerang wichtige Zähler sammeln und sich aus dem Abstiegsbereich entfernen.

Auf dem Tabellenplatz 13, der die Relegation um den Klassenverbleib bedeutet, macht sich derzeit der TSV Waging (10) breit. Die "Seerosen", die in der vergangenen Spielzeit lange um die oberen Ränge mitspielten, konnten nicht an die guten Leistungen der Saison 2013/2014 anknüpfen und finden sich nun im unteren Viertel wieder.

Die beiden Aufsteiger aus der Kreisliga, der TSV Kastl und der SV Amerang, stehen derzeit mittendrin im Abstiegskampf. Sieben Zähler aus neun Spielen sind derzeit zu wenig. Doch brauchen die beiden Teams noch Eingewöhnungszeit in die neue Spielklasse, um sich endgültig in der Bezirksliga behaupten zu können.

Schlusslicht der Tabelle ist der Sportbund Rosenheim (6): Ähnlich wie bei der ersten Mannschaft in der Bayernliga, läuft es auch bei der Truppe von Werner Wirkner nicht richtig rund. Dennoch kann das Remis am Freitag in Traunstein als Schritt in die richtige Richtung betrachtet werden.

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