Dachau siegt und siegt - Traumtore erlegen Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Dachau (blau) siegt in Traunstein (rot)

Dritte Niederlage in Serie für den SB Chiemgau Traunstein, sechster Erfolg in Serie für den ASV Dachau. Der SBC hielt über 68. Minuten gegen den Favoriten gut mit, dann besiegelten zwei Traumtore die nächste Niederlage.

Erste Krise für den Sportbund Chiemgau Traunstein in der Landesliga Südost. Die Mannschaft von Adam Gawron unterlag am Freitagabend dem ASV Dachau mit 0:4 (0:0), hielt dabei zwar 68 Minuten gut mit, verließ aber den Platz als verdienter Verlierer.

Keine fünf Minuten waren im erneut gut beuschten Jakob Schaumaier-Sportpark gespielt, da wäre der SBC beinahe kalt erwischt worden. Die Gäste kamen in der ersten und dritten Spielminute gefährlich vor das Tor von Issa Ndiaye, beide Male hatte die Traunsteiner Abseitsfalle nicht gegriffen.

Doch Michael Schwindl und Maximilian Bergner schloßen zu hektisch ab, Dachau vergab die Chance zur frühen Führung.

Es entwickelte sich in der Folgezeit eine zerfahrene Partie, Traunstein leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau, Dachau konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Ndiaye hält SBC im Spiel

Nach gut 15 Minuten hatten die Hausherren die beste Chance im ersten Durchgang. Doch ein Distanzschuss von Andre Köppl war kein Problem für ASV-Keeper Artem Bykanov. Auf der Gegenseite versuchte Lukas Schmitt (30., 43.) gleich zweimal sein Glück, fand seinen Meister aber im stärksten Traunsteiner Ndiaye.

Zerfahren ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter, bis die Gäste so richtig aufdrehten. In der 68. Minute brachte Philipp Schmitt die Gäste mit einem Heber aus 20 Metern in Führung, sein Teamkollege Dimitrios Papadopoulos traf elf Minuten später aus über 40 Metern.

Damit nicht genug aus Sicht der Hausherren, mit einem Doppelschlag durch Maximilian Bergner (88.) und Dennis Bergmann (89.) schraubte der ASV das Ergebnis noch in die Höhe.

"So ist der Fußball"

„Wir standen in der Defensive sehr kompakt und wussten, dass wir unsere Chance bekommen werden. Die hat Philipp dann eiskalt genutzt, am Ende war der Sieg verdient, wenn er auch zu hoch ausgefallen ist“, sagte ASV-Trainer Frank Peuker nach dem Abpfiff.

Sein Gegenüber Adam Gawron schloss sich dieser Meinung an. "4:0 ist sicher zu hoch, aber damit müssen wir jetzt umgehen. Wir waren in manchen Phasen zu unsicher, bis zum ersten Gegentor haben wir aber gezeigt, das wir mithalten können. Wir hatten ein langes Hoch, jetzt kommt eben ein Tief. So ist der Fußball.

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare