Doping! Buchbach legt Protest ein

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Joseph Mensah (in grün) steht unter Dopingverdacht

1:2-Niederlage wird am grünen Tisch neu verhandelt

Fußball-Regionalligist TSV Buchbach hat wegen des Doping-Verdachts gegen den Schweinfurter Joseph Mensah beim Bayerischen Fußball-Verband (BVF) Einspruch gegen Spielwertung der Partie TSV Buchbach gegen 1. FC Schweinfurt 05 eingelegt, die Schweinfurt am 12. September in der SMR-Arena mit 2:1 gewonnen hat. „Es wäre fatal für die Außenwirkung von Verein und Liga, wenn wir diesen formalen Schritt nicht unternommen hätten. Jeder Spieler muss ja die Anti-Doping-Richtlinien unterschreiben, ansonsten bekommt er kein Spielrecht“, erklärt Abteilungsleiter Günther Grübl, der sich an „keinerlei Spekulationen“ beteiligen will: „Das ist ein schwebendes Verfahren, deswegen wird es bis zur Klärung der Sache von Vereinsseite keine weiteren Aussagen zu diesem Thema geben.“

Mensah musste nach dem Spiel in Buchbach zur routinemäßigen Doping-Kontrolle, die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Kreischa geöffnete A-Probe war positiv, am heutigen Donnerstag soll die B-Probe geöffnet werden. Das akkreditierte Kontrolllabor in Kreischa hatte zunächst dem Deutschen Fußball-Verband (DFB) die positive A-Probe gemeldet, worauf der DFB den BFV in Kenntnis setzte, der den Spieler bis zum Abschluss des Verfahrens vorläufig gesperrt hat. „Im Fall eines Dopingnachweises liegt das Strafmaß gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung des BFV bei einer Sperre zwischen acht Wochen und zwei Jahren“, informierte die BFV-Pressestelle am Montagabend.

Welche Auswirkungen der Buchbacher Einspruch hat, ist derzeit noch nicht absehbar. „Das Sportgericht prüft erst, ob ein Einspruch zulässig ist, danach seinen Inhalt“, so BFV-Pressesprecher Thomas Müther. Mögliche Szenarien wie einen Schweinfurter Punktabzug wollte Grübl nicht kommentieren.

MB.

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