Nachwuchsleistungszentrum des SBC Traunstein vorgestellt

"Anlaufstelle für alle Talente der Region"

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Fußball-Jugend-Ausbilung auf allerhöchstem Niveau verspricht zukünftig das NLZ des SB Chiemgau Traunstein.

Traunstein - Im Rahmen einer Infoveranstaltung im Jakob-Schaumaier-Sportpark in Traunstein wurde das neue Nachwuchsleistungszentrum des SB Chiemgau Traunstein vorgestellt, das Konzept für die nähere Zukunft erläutert und unter anderem einige diesbezügliche Personalentscheidungen bekanntgegeben. Auch viel lokale "Fußball-Prominenz" war anwesend und lauschte gespannt den Ausführungen über dieses Nachwuchs-Leuchtturmprojekt in der Region.

Wir hatten bereits vor einigen Wochen darüber informiert, dass der SB Chiemgau Traunstein ein offiziell vom DFB lizensiertes Nachwuchsleistungszentrum(NLZ) erhält. Künftig wird beim Traunsteiner Verein also Jugendausbildung auf aller höchstem Niveau auch in der Heimatregion Chiemgau möglich sein.

Wie das Traunsteiner Tagblatt berichtet, hat der NLZ-Leiter Ludwig Trifellner nun im Rahmen der Infoveranstaltung bekannt gegeben, dass der ehemalige Kirchanschöringer Bayernliga-Spieler und -Trainer Stephan Schmidhuber die jungen Kicker ausbilden wird. Das Aufgabenfeld des 34-Jährigen sei zwar noch nicht ganz klar - eine "unheimlich gute Lösung" sei er aber allemal.

Ausbilder werden vorgestellt 

Zudem wird Gerry Straßhofer als Koordinator der B-Junioren fungieren. Dieselbe Funktion bei den D-Junioren erhält Siegi Straßhofer und für den C-Junioren-Bereich wird Armend Behrami als Koordinator zuständig sein. Nicht mehr dabei ist Hermann Reiter, da er sich entschieden hat, zukünftig die Herrenmannschaft des FC Grünthal in der Kreisliga 1 zu übernehmen.

"Wichtig ist, dass die Strukturen stehen! Und das ist in Traunstein absolut der Fall – ich habe hier vollstes Vertrauen in die Stadt, den Landkreis, den Verein und das gesamte Umfeld", betonte DFB-Koordinator Peter Wimmer aus Bad Endorf: "Die Funktionäre haben in kürzester Zeit beste Voraussetzungen geschaffen!".

Bekannte Gesichter unter den Gästen

Sogar Trainer der höherklassigen Herrenteams der Region wie etwa Patrick Mölzl (SV Kirchanschöring) oder Tom Stutz (TuS Traunreut) waren unter den Gästen, um sich über die Entwicklung des Nachwuchszentrums zu informieren. Ebenso Stefan Fritzenwenger, Jugendspielleiter der Gruppe Ruperti, der sich die Ausführungen des NLZ-Leiter aufmerksam anhörte.

Für Wimmer war bei der Info-Veranstaltung aber eine Sache besonders wichtig: Das Blockieren oder Verstecken eines Talents – das geht nicht! Alle Vereine im Chiemgau sollen mit dem Leistungszentrum eng zusammenarbeiten. Ein Spieler kann auch regelmäßig zum Training nach Traunstein geschickt werden, wenn er noch für seinen Heimatverein spielt. Das NLZ soll also eine "Anlaufstelle für alle Talente der Region" sein.

Kurze Wege - Förderung in der Heimatregion

Entscheidend sei, dass die jungen Spieler künftig kurze Wege haben und auch in der Großen Kreisstadt höchst professionell gefördert und geformt werden, was ihre fußballerische Zukunft angeht.

Zwingend mehrmals unter der Woche weite Wege bis in die Leistungszentren der Münchner Profivereine oder nach Unterhaching auf sich nehmen zu müssen, um überhaupt intensiver ausgebildet werden zu können, soll so vermieden werden und der Vergangenheit angehören.

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