0:6 war gestern! Der "neue" TSV 1860 will den großen Coup landen

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Markus Einsiedler (Bild) und seine Teamkollegen vom TSV 1860 Rosenheim treffen auf den FC Unterföhring

Ein letztes Mal geht der TSV 1860 Rosenheim im Jahr 2014 auf Punktejagd. Gegner Unterföhring behielt im Hinspiel mit 6:0 die Oberhand. Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Der TSV strotzt vor Selbstbewusstsein und könnte mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen.

Ein letztes Mal geht der TSV 1860 Rosenheim im Jahr 2014 auf Punktejagd. Bevor Mannschaft, Trainer und Betreuer im Anschluss an das Heimspiel gegen den FC Unterföhring (ab 14:00 Uhr im Jahnstadion) ein turbulentes Jahr auf der internen Weinhnachtsfeier ausklingen lassen, heißt es aber noch einmal Vollgas gehen.

Denn die Gäste aus dem Münchener Umland sind Tabellenfünfter der Bayernliga Süd und den Rot-Weißen aus der Innstadt noch in böser Erinnerung. Im Hinspiel gerieten die Sechziger mit 0:6 unter die Räder. Die Vorzeichen haben sich seit dem 2. August aber verändert.

"Das hat uns keiner zugetraut"

Denn Rosenheim ist seit der Übernahme von Patrik Peltram als alleinigem Chefcoach in der Erfolgsspur. Die jüngsten Ergebnisse spülten den noch vor Wochen abgeschlagenen TSV auf den 14. Tabellenrang. Damit ist das rettende Ufer nur noch einen Platz entfernt.

"Wir überwintern sicher auf einem Relegationsplatz. Das hat uns keiner zugetraut", sagte der Trainer im Gespräch mit beinschuss.de, ist aber in Gedanken noch lange nicht in der Winterpause.

Lockerheit und Selbstvertrauen

"Natürlich wollen wir gegen Unterföhring punkten, am besten gleich dreifach", ergänzte Peltram, unter dem 1860 im heimischen Jahnstadion noch ungeschlagen ist. Dass dieses Unterfangen alles andere als unmöglich ist, haben die letzten Wochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die Mannschaft ist einem guten physischen Zustand, bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord und im Team steckt eine große Portion "Lockerheit und Selbstvertrauen", wie Peltram nicht erst seit den zwei Siegen gegen Rain/Lech und Wolfratshausen festgestellt hat.

Einstimmen auf ein erfolgreiches 2015

Gelingt den Innstädtern am Samstag sogar der große Coup und der FCU wird geschlagen, überwintern sie auf einem Nichtabstiegsplatz.

So oder so werden sich die Sechziger auf der Weihnachtsfeier viel zu sagen haben und mit der Aussicht auf ein erfolgreiches Jahr 2015 wird die Stimmung ohnehin gut sein. Mit oder ohne einem Dreier gegen Unterföhring.

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