Jahresabschluss ohne den Topstürmer

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Mario Staudigl muss gegen Vilzing passen

Sportbund empfängt Vilzing, Staudigl krank

Die letzte Trainingseinheit 2014 ist bereits absolviert, nun muss der Sportbund Rosenheim nur noch einmal in der Bayernliga ran, ehe er sich in die wohlverdiente Winterpause verabschieden darf. Da die Pongratz-Mannen am offiziell letzten Spieltag vor der Winterpause spielfrei haben, ist am Sportbund-Campus bereits eine Woche früher Schluss. Zum Jahresabschluss empfangen der Sportbund die DJK Vilzing auf heimischem Geläuf. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Brisanz der Partie. Nur zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften derzeit voneinander. Mit einem Sieg könnten die Rosenheimer an der DJK vorbeiziehen und erneut einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen.

Packender Abstiegskampf

Nach der 3:0-Niederlage in Landsberg beträgt der Abstand auf einen direkten Abstiegsplatz nur noch einen Zähler. Die Konkurrenz schläft nicht, das war in den letzten Wochen deutlich erkennbar. Der TSV 1860 Rosenheim scheint sich stabilisiert zu haben und konnte mit dem 4:0-Erfolg gegen Rain ein dickes Ausrufezeichen setzten. Auch der 1. FC Bad Kötzting überraschte mit einem 3:0-Auswärtserfolg in Wolfratshausen und sendet dadurch ein klares Lebenszeichen in Richtung Konkurrenz. Der Abstiegskampf hat es somit in sich und birgt große Spannung. Um etwas entspannter ins neue Jahr starten zu können, wäre ein Erfolgserlebnis am letzten Spieltag wünschenswert. In Rosenheim ist man sich jedoch auch bewusst, dass der Kampf gegen den Abstieg in dieser Saison wohl bis zum letzten Spieltag gehen dürfte, weshalb die Marschroute erneut auf „Alles für einen Punkt“ ausgelegt ist. Bislang trafen die DJK Vilzing und der SBR nur im Hinspiel aufeinander - damals gewannen die Sportbündler mit 4:2 und durften sich nach vier Niederlagen zum Auftakt über ihren ersten Saisonsieg freuen.

Viel Erfahrung an der Seitenlinie

Ähnlich wie beim Sportbund Rosenheim, steht auch in Vilzing ein erfahrener Mann an der Seitenlinie. Sepp Beller leitet bereits seit vier Jahren die Geschicke bei der DJK. Der 60-Jährige übernahm den Verein in der Bezirksoberliga, schaffte den Aufstieg in die Landesliga und spielte dort gleich in der ersten Spielzeit um den Bayernliga-Aufstieg mit. Im zweiten Landesliga-Jahr gelang dem Ex-Profi schließlich der Aufstieg in die Bayernliga, wo er nun – ähnlich wie der SBR – um den Klassenerhalt kämpfen muss. Zuvor brachte Beller bereits die SpVgg Hankofen-Hailing in die Landesliga, trainierte den SSV Jahn Regensburg, die SpVgg Landshut, den 1. FC Bad Kötzting und die SpVgg Ruhmannsfelden. Als Spieler agierte Beller im Angriff bei den Zweitligisten ESV Ingolstadt, FC Bayern Hof und dem SSV Ulm 1846. Wir dürfen gespannt sein, welcher Trainer die richtige Taktik vorgibt und das 6-Punkte-Spiel für sich entscheiden kann.

Schwerwiegender Ausfall

Die Rosenheimer müssen am morgigen Samstag einen schweren Ausfall verkraften. Top-Torjäger Mario Staudigl muss krankheitsbedingt passen und verabschiedete sich bereits am Montag in die Winterpause. Wer den Stürmer ersetzten wird, bleibt abzuwarten. Mit Matthias Poschauko und Fatih Eminoglu stehen SBR-Coach Matthias Pongratz derzeit nur zwei Offensivspieler zur Verfügung.

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