KK4: Wer soll Saaldorf stoppen?

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Böning

Rückblick auf die bisherige Spielzeit

Neun Punkte! So viel Vorsprung (!) hat der SV Saaldorf auf seine Verfolger auf Rang zwei und drei. Eine beeindruckende Bilanz, drei grobe Patzer könnte man sich dementsprechend leisten und der Platz an der Sonne gehört immer noch dem SVS. Dafür sorgt auch die Tordifferenz, die absolut atemberaubend ist: Nur sechs Gegentreffer stehen 47 geschossene Tore gegenüber: +41.

Man möchte sich gar nicht entscheiden, welcher Wert der überragende ist, feststeht nur: Die Ballermänner aus Saaldorf gewinnen oft hoch und oft zu Null. 6:0, 7:0, 6:0. Inzell, Fridolfing und Otting holten sich solche Packungen von der Mannschaft von Hans Weissenberger ab - die drei Teams sind in der KK4 jedoch sicher nicht als Laufkundschaft oder Punktelieferanten bekannt.

Frühe Meisterschaft à la FCB?

Wer soll dieses Team auf Hochtouren stoppen? Kann man des SV Saaldorf überhaupt noch am Aufstieg hindern? Wohl kaum! Zu dominant, zu souverän trat der Tabellenführer in der Hinrunde auf. Nur bei einem Spiel ging der Kreisklassist als Verlierer vom Platz, ausgerechnet beim Auftakt gegen Berchtesgaden musste man den bisher einzigen Punktverlust hinnehmen. Läuft zu Beginn der Rückrunde alles auch nur ansatzweise nach Maß, dann dürfte man bei SV Saaldorf die Meisterschaft wohl ähnlich früh feiern, wie das 2015 auch beim FC Bayern der Fall sein könnte.

Kirchanschöring und Kay sind mit 27 Zählern die einzigen, die wohl noch ernsthaft auf den ersten Tabellenrang schielen dürften. Vielleicht rechnen die beiden Konkurrenten aber schon eher damit, dass nur noch der Relegationsplatz den Weg in die Kreisliga 2 ermöglicht. Doch falls sich der fast schon unbesiegbare SVS doch noch eine Pleite einfährt, dann müssen Kay und Co. zur Stelle sein!

Enger Tabellenkeller

Während es an der Tabellenspitze alles andere als knapp ist, in der Abstiegszone sieht es ein wenig anders aus: Nur Waging II scheint ein wenig den Anschluss zu verlieren, die Seerosen aus Waging stehen mit nur einem Sieg etwas abgeschlagen am Ende. Dann tummeln sich auch schon Ruhpolding (das allerdings auch noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat), Surheim, Bischofswiesen (ebenfalls mit einer Partie weniger), Laufen, sowie die beiden DJK's aus Otting und Weildorf um die Gefahrenzone herum.

Besonders der FC Bischofswiesen ist bei den Genannten als eine der negativen Überraschungen aufzuführen. Als Absteiger aus der Kreisliga hat sich der FCB die Spielzeit in der niedrigeren Klasse sicher ganz anders vorgestellt. Zwar stehen die Bischofswieser noch auf keinem Abstiegsplatz, doch es bleibt unglaublich eng.

Hier geht es zur Hinrunden-Tabelle der Kreisklasse 4.

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