Kracher-Spiele Teil 1: Solide "Löwen" schlagen KSC

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Julian Weigl (Mitte) zeigte sich seinen einheimischen Fans

Beim Testspiel in Rosenheim zwischen 1860 München und dem Karlsruher SC war allerlei geboten. Beinschuss.de war mit dabei und hat für Euch die besten Momente in Bild und Schrift festgehalten.

Knapp 1000 Zuschauer waren auf dem DJK-Campus des SB/DJK Rosenheim, als der TSV 1860 München im Zweitliga-Testduell gegen den Karlsruher SC mit 1:0 erfolgreich war. Sie sahen ein durchaus temporeiches Spiel, einen engagierten Trainer Ricardo Moniz, viele talentierte Jungspunde und das Debüt von Neuzugang Gary Kagelmacher, der eine Stunde lang tadellos in der Abwehrkette agierte.

Der einzige Treffer in der Partie fiel früh, Bobby Wood hatte nach einem Zuspiel in der vierten Minute die Lücke erkannt, Fahrt aufgenommen und den Ball am herausstürzenden KSC-Keeper Dirk Orlishausen vorbei ins Netz bugsiert. Die Löwen waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, ein Schuss von Marin Tomasov sorgte für Aufsehen. „Wir haben dominant gespielt, hatten viel Ballbesitz“, meinte Mittelfeldspieler Julian Weigl, der in seiner Heimat die Löwen als Kapitän aufs Feld geführt hatte.

Trainer nutzen Kaderstärke

„Wir haben etwas gebraucht, bis wir ins Spiel kamen. Insgesamt war es aber ein interessantes Spiel, es war viel Tempo drin“, sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski, dessen Team dann in der zweiten Hälfte die besseren Offensivszenen aufwies. 1860-Tormann Gabor Kiraly meisterte zunächst einen Kopfball von Ilian Micanski auf wenigen Metern stark, danach hatte er Glück, dass ein Fauxpas des Routiniers von Gaetan Krebs nicht genutzt werden konnte.

Letztlich nutzten beide Trainer ihre Kaderstärke aus. Moniz ließ nur seinen Torhüter durchspielen, konnte aber bei den Youngstern Maximilian Wittek und Marius Wolf durchaus Pluspunkte verzeichnen, Kauczinski hatte zwei Mannschaften aufs Feld gebracht und so Erkenntnisse sammeln. Für Julian Weigl war es hingegen „einfach schön, mal wieder in der Heimat zu spielen. Die ganze Familie war da und auch mein Opa konnte wieder mal zuschauen“, so der Löwen-Mittelfeldspieler aus Ostermünchen.

Aufstellungen:

TSV 1860 München: Gabor Kiraly, Grzegorz Wojtkowiak (ab 61. Moritz Volz), Gary Kagelmacher (ab 61. Kai Bülow), Christopher Schindler (ab 61. Guillermo Vallori), Maximilian Wittek (ab 61. Marius Wolf), Ilie Sanchez (ab 61. Korbinian Burger), Julian Weigl (ab 61. Markus Schwabl), Marin Tomasov (ab 61. Sebastian Hertner), Rubin Okotie (ab 61. Yannick Stark), Edu Bedia (ab 61. Markus Steinhöfer), Bobby Wood (ab 61. Daylon Claasen).

Karlsruher SC: Dirk Orlishausen (ab 46. Rene Vollath), Philipp Klingmann (ab 46. Sascha Traut), Daniel Gordon (ab 46. Jan Mauersberger), Martin Stoll (ab 46. Dennis Mast), Reinhold Yabo (ab 46. Manuel Gulde), Selcuk Alibaz (ab 46. Dimitrij Nazarov), Dominic Peitz (ab 46. Manuel Torres), Enrico Valentini (ab 46. Gaetan Krebs), Koen Van der Biezen (ab 31. Ilian Micanski), Philipp Max (ab 46. Jonas Meffert), Jung-Bin Park (ab 46. Tim Grupp).

Schiedsrichter: Stefan Treiber (VfR Neuburg/Donau), Assistenten: Eduard Beitinger (Regensburg), Florian Kornblum (TSV Chieming).

Zuschauer: 850 zahlende.

Tor: 1:0 (4.) Bobby Wood.

Pressemitteilung SB Rosenheim

 

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