Kurioses Tor hält Oberndorf im Relegationsrennen

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Vogtareuth (gelb) überzeugte in Oberndorf

Da hat der DJK-SV Oberndorf aber mächtig Schwein gehabt. Durch ein kurisoes Tor erzielte der Kreisligist im Relegationsshinspiel gegen den SV Vogtareuth ein Remis und darf weiter vom Klassenerhalt träumen. Unterdessen bezwang der SV Kirchanschöring III die DJK Weildorf.

Als Tobias Kufner in der 72.Minute den Ball aus 30 Metern in den Oberndorfer Winkel beförderte, sah der SV Vogtareuth im Relegationshinspiel bei der DJK-SV Oberndorf bereits wie der verdiente und sichere Sieger des Relegationshinspiels um die Kreisliga aus.

Dann aber unternahm Vogtareuth-Torhüter Thomas Goegerl zehn Minuten später einen folgenschweren Ausflug aus seinem Tor. Der ansonsten fehlerfreie Schlussmann spazierte mit dem Ball auf die rechte Seite, wollte die Kugel mit einem langen Ball in die Oberndorfer Hälfte befördern, traf aber Alexander Huber am Rücken.

Von dort kullerte der Ball über die Vogtareuther Torlinie, sicherte den Hausherren das 2:2-Unentschieden und hält damit für das Rückspiel am kommenden Dienstag alles offen.

"Wir waren blockiert"

"Mit dem Ergebnis muss ich zufrieden sein, verdient haben wir es heute eigentlich nicht. Vogtareuth war die bessere Mannschaft, wir konnten uns kaum Chancen erspielen und waren irgendwie blockiert."

Oberndorf-Trainer Josef Lipp brachte nach dem Schlusspfiff im Gespräch mit beinschuss.de auf den Punkt, was zuvor ca. 450 Zuschauer in Oberndorf zu sehen bekamen.

Der Kreisklassist aus Vogtareuth war dem Kreisligisten aus Oberndorf über weite Strecken klar überlegen und hätte nach 90 Minuten als Sieger vom Platz gehen müssen.

Auch Oberndorf kann Traumtor

Nach dem sehenswerten Führungstreffer durch den Oberndorfer Philipp Zacherl, der einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld über die Mauer ins Tor zirkelte, übernahmen die Gäste das Kommando und kamen noch vor dem Pausenpfiff zu guten Gelegenheiten durch Stefan Beier (24.) und Kufner (30.).

Die Hausherren waren nur bei Standards gefährlich und wären durch eine Doppelchance nach zwei Ecken wenige Minuten später beinahe mit 2:0 in Führung gegangen.

Dass der Vogtareuther Ausgleich nur eine Frage der Zeit war, bewahrheitete sich nach einer Stunde.

"Vor dem Spiel hätte ich das unterschrieben"

Angepeitscht von zahlreichen und lautstarken Schlachtenbummlern setzte sich Lukas Pesch über die rechte Seite durch, brachte den Ball in die Mitte, wo Michael Altmann zum 1:1 ausgleichen konnte.

In der Folgezeit dominierte der SVV weiter das Geschehen, ehe sich ab der 75. Minute die wohl kuriosesten Szenen des Abends ereigneten.

"Vor dem Spiel hätte ich ein 2:2 unterschrieben, nach diesem Spielverlauf aber kann ich damit nicht zufrieden sein. Dennoch gibt uns der heutige Auftritt viel Rückenwind für Dienstag", sagte SV-Trainer Ingo Bauer nach dem Spiel, ehe er sich und sein Team von der Vogtareuther Fankurve feiern ließ.

Vorteil Kirchanschöring

Im zweiten Relegationsspiel am Freitagabend setzte sich der SV Kirchanschöring III mit 2:1 gegen die DJK Weildorf durch. Im Kampf um die Kreisklasse haben die Gelb-Schwarzen-Trikots damit eine ordentliche Ausgangsposition geschaffen, noch ist in der Dreiergruppe aber alles offen.

Thomas Mayer brachte die Hausherren bereits nach zehn Minuten in Führung, der Weildofer Thomas Ochsenmayer (51.) glich kurz nach der Pause aus. Nur fünf Minuten später setzte Michael Hofmeister mit seinem 2:1 den Schlusspunkt des Abends.

Für Weildorf geht es mit dem Heimspiel gegen den SV Erlbach II bereits am Dienstag weiter, ehe am Freitag das entscheidende Spiel zwischen Erlbach und Anschöring stattfindet.

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