Landesliga: Hier sprechen die Trainer

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(v. links): Mario Reichenberger, Robert Berg und Patrick Mölzl

Reichenberger, Berg und Mölzl im Gespräch

SV Erlbach - TuS Holzkirchen Samstag, 18 Uhr

Nach zwei Unentschieden gegen Gerolfing und Ergolding will der SV Erlbach am Samstag gegen den TuS Holzkirchen wieder drei Punkte einfahren, um die vielleicht letzte Chance auf den Relegationsplatz aufrecht zu erhalten.

Und obwohl der TuS als Tabellenzwölfter mitten im Abstiegskampf steckt und Erlbach als Vierter weiter zu den Topteams der Liga gehört, sieht SV-Coach Robert Berg die Verhältnisse ausgeglichen.

"Holzkirchen hat sicher nicht weniger Potenzial als wir. Der Tabellenstand ist mir ehrlich gesagt unerklärlich, aber so ist der Fußball eben manchmal", sagte Berg, der von einer Krise nichts wissen will.

"Wir werden uns davon nicht verrückt machen lassen. Wir haben immerhin noch nicht verloren, acht Punkte aus vier Spielen ist eine Bilanz, mit der wir leben können", ergänzte Berg im Gespräch mit beinschuss.de.

Auch die geringe Anzahl an geschossenen Toren bringen den 40-Jährigen nicht aus der Ruhe. "Die Chancenverwetung klappt derzeit nicht so, wie ich mir das vorstelle. Aber wir wissen genau, wo wir im Training anzusetzen haben. Die Jungs sind fleißig und irgendwann wird der Groschen auch wieder fallen."

Für Christoph Riedl kommt ein Einsatz in der Startelf noch zu früh, das Gleiche gilt für Peter Schreiner. Ronald Schmidt zwickts im Nacken, der Einsatz des Routiniers ist fraglich.

SV Kirchanschöring - SV Heberstfelden Samstag, 15 Uhr

Der Tabellenführer aus Kirchanschöring empfängt am Samstag den SV Heberstsfelden. Auf dem Papier ist die Sache eine klare Angelegenheit. Die Gäste sind Tabellenvorletzter und haben nur 22 Punkte auf der Habenseite, Anschöring hingegen steht mit 55 Zählern an der Tabellenspitze.

Dennoch warnt Spielertrainer Patrick Mölzl vor einer unangenehmen Aufgabe. "Wir nehmen jeden Gegner in dieser Liga ernst und wissen genau, was auf uns zukommt. Das hat nichts mit Tiefstapelei zu tun, sondern ist Teil unserer täglichen Arbeit."

Der 34-Jährige macht insbesondere den psychlogischen Effekt dafür verantwortlich, dass auch der Spitzenreiter in jedem Spiel an seine Grenzen gehen muss. "Gegen den Tabellenführer ist es für die anderen Mannschaften immer einfacher. Der Trainer muss seine Spieler nicht großartig motivieren, jeder will gegen den Primus natürlich sein bestes darbieten, das versteht sich von selbst."

Dass Mölzl und der SVK die Tabellenspitze auch am Wochenende verteidigen wollen, ist ebenso selbstredend. Dabei kommt dem ehemaligen Profi ein echter Luxus zugute. Mölzl kann am Samstag auf den kompletten Kader zurückgreifen, eine Tatsache "über die ich mich nicht beklagen kann", so Mölzl abschließend.

FC Töging - FC Ismaning Samstag, 15 Uhr

Den ersten Heimsieg im Jahre 2015 will der FC Töging einfahren. Die Mannschaft von Mario Reichenberger trifft am Samstag auf den Tabellennachbarn aus Ismaning.

Ismaning ist Achter, hat aber schon fünf Punkte Rückstand auf den Sechsten aus Töging. FC-Trainer Reichenberger rechnet mit einem Duell auf Augenhöhe. "Ismaning hat eine sehr spielstarke Mannschaft, ich denke, wir werden ein schönes Fußballspiel sehen. Zudem kommt uns diese Spielweise entgegen, das tut nach den ganzen Vergleichen mit Abstiegskandidaten gut."

Im eigenen Spiel sieht Reichenberger vor allem im Offensivbereich noch Luft nach oben. "Es läuft noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Aber ich kann nur immer wieder betonen, dass wir nach dem Umbruch in der Mannschaft Zeit benötigen."

Gegen Ismaning kann Tögings Trainer bis auf die langzeitverletzten Andreas Niederquell und Bernd Brindl auf den gesamten Kader zurückgreifen. Thomas Deißenböck, der "hervorragend trainiert hat", rückt in die Startelf, Salih Bahar wird wohl am Wochenende sein Comeback in der zweiten Mannschaft geben.

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