Nach unten hin wird es langsam eng

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Einsatz stimmte auch beim Spiel gegen Unterhaching.

Die bittere 0:4 Heimniederlage war sicher kein guter Hinrundenabschluss für den TSV Buchbach. Ein Zwischenfazit:

Dass Buchbach, nach einem beachtlichen vierten Platz in der Vorsaison, nach der jetzigen Hinrunde tatsächlich in Richtung Abstiegsplätze schauen muss, damit hatte wohl kein Verantwortlicher des TSV gerechnet. Doch die heftige 0:4 Pleite gegen Unterhaching am vergangenen Samstag, obwohl das Team noch in der Vorwoche die zweite Garde des TSV 1860 München auswärts bezwang, ist bezeichnend dafür, dass es bei Buchbach in der Hinrunde vor allem an Konstanz fehlt.

Dabei startete das Team von Trainer Anton Bobenstetter furios in die Saison und vermittelte der Liga mit einem 4:0 Heimsieg deutlich, dass man auch in dieser Saison wieder ganz oben mitmischen möchte. Doch auf den ersten Triumph folgte herbe Ernüchterung: Gleich drei Niederlagen in Folge, darunter eine 2:3 Pleite gegen Burghausen, in der das Bobenstetter-Team bis zum Schluss kämpfte und zwei Tore in den letzten zehn Minuten erzielte, machten einen katastrophalen Saisonstart perfekt.

Es folgten zwei 1:1-Remis gegen Memmingen und Fürth und die Erleichterung, dass der TSV doch noch Punkte holen kann, auch wenn es für die Ansprüche, gerade im Hinblick auf die Vorsaison, natürlich viel zu wenige waren. Und so warteten die Fans weiterhin geduldig auf den zweiten Saisonsieg, doch bei der 2:4 Heimniederlage gegen die Reserve von Nürnberg blieb nichts anderes zurück, als hängende Gesichter. Eine Woche später brachte das Bobenstetter-Team zumindest einen Punkt aus Aschaffenburg mit.

Der Kampf wird belohnt!

So konnte es keinesfalls weitergehen. Das sah auch das Trainerteam so, welches scheinbar die passenden Worte für die angeknackste Truppe fand. Gegen Ingolstadts Reserve fand der TSV die passende Antwort auf eine lange Durststrecke und siegte dank unbedändigen Kampfeswillen am Ende hochverdient mit 3:2. In der Folge zeigte Buchbach auch gegen den Tabellenführer Regensburg eine ansprechende Leistung und musste sich zum Schluss lediglich mit einem 1:3 geschlagen geben.

Doch das Selbstvertrauen an die eigene Stärke war zurückgekommen. In den darauffolgenden vier Spielen holte der TSV satte acht Punkte und verließ die unteren Tabellenplätze. Erst Bayreuth stoppte mit einem 2:1 Sieg die Aufholjagd. Doch gegen die zweite Garde des TSV 1860 München siegte das Bobenstetter Team erneut.

Es fehlt eine klare Linie

Es ist bezeichnend, dass das darauffolgende Spiel gegen die Pokalhelden aus Unterhaching verloren ging. Dem Bobenstetter Team fehlt es ganz eindeutig an der nötigen Konstanz in dieser Saison. Dem TSV fällt es bislang schwer, aus einem Sieg den nötigen Schwung mit in die nächste Partie mitzunehmen.

Besonders deutlich sind die gravierenden Fehler in den Anfangsphasen anzumerken. Gegen Unterhaching lag die Mannschaft bereits nach 15 Minuten mit 0:2 zurück. „Wir hatten uns so viel vorgenommen, aber nach einer Viertelstunde war das Spiel eigentlich schon entschieden“, ärgerte sich Co-Trainer Walter Werner nach der Partie.

Fazit:

Mit 20 Punkten und einem Torverhältnis von 25:31 findet sich der ambitionierte TSV Buchbach nach 17 Spieltagen also auf dem zwölften Tabellenplatz wieder. Dabei stimmte der Einsatzwillen eigentlich in den meisten Partien. Lediglich fehlte es der Mannschaft, gerade bei den häufigen Unentschieden, die richtigen Schalter für einen Sieg noch umzulegen.

Um die Rückrunde erfolgreicher zu gestalten, muss der TSV besonders in den Anfangsminuten hellwach bleiben. Die Qualität stimmt im Team, welches sich nur öfters für ihren Kampf belohnen sollte. Bleibt also zu hoffen, dass die Rückrunde ebenso mit einem Sieg startet und danach die "Herkulesaufgabe" zwei Erfolge am Stück geschafft werden kann.

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare