Neuer Tiefpunkt - 1860 verliert auch gegen Bogen

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Alarmstufe Rot beim TSV 1860 Rosenheim. Nach der Heimniederlage gegen den TSV Bogen stehen die Sechziger weiter auf einem Abstiegsplatz, die Not rund um das Jahnstadion wird immer größer.

Alarmstufe Rot beim TSV 1860 Rosenheim. Nach der 0:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den TSV Bogen stehen die Sechziger weiter auf einem Abstiegsplatz, die Not rund um das Jahnstadion wird immer größer.

Die Partie gegen Bogen ging mit einem Paukenschlag los. Nach einer Unachtsamkeit in der Rosenheimer Hintermannschaft lief Bogens Stürmer frei auf das Sechziger-Tor zu, blieb ganz cool und brachte die Gäste bereits nach einer Minute in Führung.

Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit? Fehlanzeige

Die Hausherren versuchten mit spielerischen Mitteln zu antworten, wurden aber bereits in der 19. Minute wieder kalt erwischt. Christian Nutz brachte den Ball von rechts in die Mitte, Philipp Obermair und Florian Radlmaier konnten die Flanke nicht verhindern, in der Mitte kam Meyer frei zum Kopfball und versenkte die Kugel im langen Eck.

Der TSV war im Anschluß weiter bemüht, es fehlte aber die letzte Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Beide Mannschaften hatten in der Anfangsviertelstunde je eine gute Chance, dann flachte die Begegnung zunehmend ab und endete aufgrund der effizienteren und kompakteren Spielweise nicht unverdient mit 2:0 für Bogen.

Pokal-Hit wird zur Nebensache

Für 1860 Rosenheim bedeutet dies einen weiteren Rückschlag. 1860 ist weiter Vorletzter, der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf Punkte.

Da wird das Highlight im BFV-Pokal gegen den SV Wacker Burghausen am kommenden Dienstag zur Nebensache. Die Ligasituation ist besorgniserregend, das vor der Saison anvisierte gesicherte Mittelfeld ist bereits weit entfernt. Schon kommenden Samstag geht es mit einem Heimspiel gegen Dachau weiter, dann sind die Innstädter zum Punkten verdammt.

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