SB: Ohne Druck zum Feiern nach Schwabmünchen

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Der Sportbund Rosenheim hat es geschafft. Die Güttler-Elf erkämpfte sich am vergangenen Samstag gegen Pullach einen Punkt und konnte dadurch die Klasse halten.

Der Sportbund Rosenheim hat es geschafft. Die Güttler-Elf erkämpfte sich am vergangenen Wochenende gegen den SV Pullach einen Punkt und konnte dadurch den Klassenerhalt in der Bayernliga einen Spieltag vor Saisonende unter Dach und Fach bringen (zur Tabelle).

Das 3:3-Unentschieden gegen den spielstarken Aufsteiger aus Pullach spiegelte den gesamten Saisonverlauf des SB wider. Erneut bekamen die Zuschauer im Josef-März-Stadion zwei unterschiedliche Halbzeiten zu Gesicht. Ähnlich wie in Landshut verkaufte sich der Sportbund im ersten Spielabschnitt unter seinem Niveau, erkämpfte sich dann allerdings in der zweiten Hälfte den wichtigen und letztendlich auch verdienten Punktgewinn.

Verein mit viel Stolz

Das letzte Heimspiel war somit ein Musterbeispiel für den unbeständigen Saisonverlauf der Sportbündler. Immer wieder mussten verletzte Spieler ersetzt und dadurch neue Spieler herangeführt werden. Nur selten konnte SBR-Coach Günter Güttler aus dem Vollen schöpfen und zweimal in Folge die gleiche Elf aufs Spielfeld schicken. Diese Diskontinuität war letztendlich auch für die magere Punkteausbeute in dieser Saison ausschlaggebend. Der Klassenerhalt ist somit eine beachtliche Leistung, auf welche der gesamte Verein stolz sein kann.

"Wir haben in den letzten Monaten viele Nackenschläge wegstecken müssen, umso erfreulicher ist es jetzt, dass wir im letzten Heimspiel der Saison den Verbleib in der Bayernliga unter Dach und Fach bringen konnten und nun ohne Druck nach Schwabmünchen reisen können", so Mario Staudigl, der wie schon in Landshut, den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer erzielen konnte und den SBR dadurch zurück ins Spiel brachte.

Fans dürfen sich auf Spektakel freuen

Die Rosenheimer sind seit mittlerweile drei Spielen ungeschlagen und wollen diese Serie auch am Samstag in Schwabmünchen fortsetzen. Für beide Mannschaften geht es um nicht mehr allzu viel, weshalb die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch erwarten dürfen. Erstmals seit der Winterpause kann die Güttler-Elf befreit aufspielen und ohne Druck ein Bayernligaspiel angehen. Inwiefern sich das auf die Leistung auswirkt, wird sich zeigen. Dass der Sportbund immer für eine Überraschung gut ist, hat die Mannschaft in den letzten Wochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Nach dem 2:0-Auswärtssieg beim Meister in Aichach geht der TSV Schwabmünchen mit breiter Brust in die Partie gegen den Sportbund Rosenheim. Die Mannschaft von Guido Kandziora will den guten siebten Tabellenplatz verteidigen und die Saison ebenfalls mit einem positiven Ergebnis abschließen. Wir sind gespannt, welche Mannschaft das letzte Saisonspiel für sich entscheiden wird, feiern dürfen anschließend beide!

Christoph Herbert / SB Rosenheim

 

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