Drei Punkte sollens sein! Kriegt Buchbach am Schönbusch die Kurve?

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In dieser Aktion gegen Nürnberg wurde Stefan Denk so am Oberschenkel getroffen, dass er ausfällt. Da hätte es eigentlich Strafstoß für Buchbach geben müssen.

Die weiteste Auswärtsfahrt des Jahres steht am Samstag für den TSV Buchbach auf dem Programm: Das Team von Anton Bobenstetter und Walter Werner gastiert um bei Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg und muss dringend punkten.

Die weiteste Auswärtsfahrt des Jahres steht am Samstag für den TSV Buchbach auf dem Programm: Das Team von Anton Bobenstetter und Walter Werner gastiert um 14 Uhr bei Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg, der am Dienstag die SpVgg Greuther Fürth II beim 4:2 demontiert hat und auf Rang neun der Fußball-Regionalliga Bayern steht.

Vor eigenem Publikum ist die Mannschaft von Trainer Slobodan Komljenovic am Schönbusch noch ungeschlagen und geht dementsprechend selbstbewusst in die Partie. Anlässlich des Aschaffenburger Stadtfestes hat die Viktoria den dritten Heimsieg fest im Visier.

Keine Panik in Buchbach

Bei den Gästen ist nach nur fünf Punkten aus den ersten sechs Spielen natürlich noch genug Luft nach oben, in Panik gerät jedoch im Lager der Rot-Weißen noch keiner. „Wir wussten ja ab dem ersten Training in der Vorbereitung, dass unser Ziel nur der Klassenerhalt sein kann.

Dafür haben wir bis Ende Mai Zeit“, sagt Bobenstetter, der mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden ist: „Der Inhalt war ja immer gut, nur die Ergebnisse passen noch nicht. Wir sind in Burghausen und gegen Nürnberg zurückgekommen und haben die Punkte nur knapp verpasst. Was die Mannschaft bislang an Laufbereitschaft und Einsatz investiert hat, ist absolut in Ordnung.“

Dass seine Mannschaft jetzt irgendwann den Bock umstoßen muss, ist auch Bobenstetter bewusst: „Um diese wirklich unglaublich starke Liga zu halten, in der sich mittlerweile viele Bundesliga-Profis tummeln, müssen wir einfach auch Mannschaften schlagen, die vermeintlich besser sind und ohnehin einen deutlich höheren Etat haben als wir. Aber genau das macht ja auch den Reiz aus. “ 

Eintracht Frankfurt ist präsent

Nach dem Regionalliga-Abstieg ist Aschaffenburg als Bayernligameister vor dem FC Amberg, der aktuell auf Rang vier steht, direkt wieder aufgestiegen. Profitiert haben die Unterfranken vor allem davon, dass Eintracht Frankfurt seine U23 aufgelöst hat. Als ehemaliger Frankfurter hat Komljenovic natürlich beste Kontakte und konnte zahlreiche Spieler nach Aschaffenburg lotsen, wie etwa Björn Schnitzer, der bei den Frankfurtern Kapitän war.

Im Sommer konnten die Aschaffenburger personell erneut nachlegen, holten Torjäger Salvatore Bari aus Mannheim zurück, verstärkten das Team um Daniele Toch (früher Darmstadt 98) und Kapitän Simon Schmidt mit Akteuren, die viel Erfahrung aus der 2. und 3. Bundesliga mitbringen. Wie etwa Sascha Wolfert, der aus Worms kam, aber für Kaiserlautern schon in Liga zwei sowie für Elversberg in Liga drei aufgelaufen ist.

Denk fällt aus

„Wir können uns nicht Spieler wie Maximilian Nicu holen, die für Hertha und Freiburg Bundesliga gespielt haben“, kommentiert Bobenstetter den Wechsel des Ex-Löwen nach Unterhaching und fügt an: „Viele unsere Spieler kommen eben aus der Kreis- und aus der Bezirksliga. Wie etwa Maxi Bauer oder Patrick Drofa. Andere Regionalligateams würden solche Spieler gar nicht nehmen. Wenn ich aber sehe, wie sich Bauer und auch Moritz Löffler gegenüber letzten Jahr entwickelt haben, ist das schon toll. Das ist eben unsere Aufgabe, dass wir diese Spieler an das Niveau der Regionalliga heranführen.“

Während bei der Victoria alle Mann an Bord sind, muss Bobenstetter neben den verletzten Torhütern weiter auf Maxi Hellinger verzichten, der dieser Tage wieder ins Lauftraining einsteigt. Auch ein Einsatz von Stefan Denk (Hämatom im Oberschenkel) ist kein Thema.     

MB.

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