Buchbach beim kleinen Kleeblatt unter Druck

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Augen zu und durch: Thomas Hamberger und der TSV Buchbach müssen mitten in den englischen Wochen am Samstag in Fürth ran.

Bobenstetter-Team muss in Fürth punkten

Zwischen den Pokalaufgaben am vergangenen Dienstag in Vilsbiburg und kommenden Dienstag in Heimstetten muss der TSV Buchbach am morgigen Samstag um 14 Uhr in der Fußball-Regionalliga Bayern bei der SpVgg Greuther Fürth II ran und will dort mindestens einen Punkt entführen.

Die Bilanz der Rot-Weißen gegen die Mannschaft von Trainer Thomas Kleine könnte eine Aufbesserung dringend vertragen, denn in sechs Vergleichen blieben die Fürther vier Mal Sieger und das vor allem in der Spielzeit 2013/14 recht deutlich: Da gewannen die Fürther zwei Mal mit 5:2. Den einzigen Buchbacher Sieg gab es beim 3:1 bei der Punktspielpremiere vor drei Jahren, beim letzten Aufeinandertreffen konnte die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter immerhin einen Punkt aus Fürth mitnehmen: „Da waren wir nahe dran und haben erst in der Schlussphase das 1:1 einstecken müssen.“

Auch das Kleeblatt ist angeschlagen

Das kleine Kleeblatt ist mit einem 1:0-Auswärtssieg in die Saison gestartet, danach gab es ein 2:2 gegen Aufsteiger Amberg, zuletzt setzte es aber drei Niederlagen gegen Illertissen, Bayreuth und die Junglöwen. Die Torbilanz aus diesen drei Spielen ist mit 0:8 recht eindeutig, konkrete Schlüsse will Bobenstetter daraus aber nicht ziehen: „Das ist eine laufstarke und technisch sehr gut ausgebildete Mannschaft, die sehr hohes Tempo geht. Wir müssen dieses Tempo mitgehen und uns am Niveau der Fürther, die ja auch immer wieder Spieler aus dem Profikader dabei haben, weiter hochziehen.“

Bobenstetter hofft dabei eine „gute Tagesform“ seiner Mannschaft: „Einen Punkt müssen wir auf jeden Fall mitnehmen, damit wir vor Fürth bleiben. Optimal wäre natürlich ein Sieg, dann hätten wir sieben Punkte aus fünf Spielen und damit genau die Quote, um in der Liga zu bleiben. Das allein zählt.“

Radeln gegen den Substanzverlust

Mit vier Zählern aus vier Spielen ist Buchbach ja allenfalls mittelprächtig aus den Startlöchern gekommen und auch Bobenstetter sagt: „Der eine oder andere Punkt mehr hätte uns schon gut getan. Im ersten Spiel waren wir nicht vier Tore besser als Rain, aber umgekehrt waren wir bei unseren Niederlagen nicht schlechter als Burghausen oder Schalding. Intensität und Laufbereitschaft haben gepasst und entscheidend ist ja immer, was abläuft und dass wir so weiterarbeiten. Dann werden wir uns auch Punkt um Punkt holen.“

Die Pokalschlacht vom Dienstag auf dem Vilsbiburger Kunstrasen mussten sich die Spieler am Mittwoch in Eigenregie beim Radfahren aus den Beinen strampeln, ehe sich die Mannschaft in den beiden abschließenden Trainingseinheiten auf das Spiel in Fürth vorbereiten konnte. „Bei der Hitze ist der Substanzverlust natürlich sehr groß, deswegen bin ich froh, dass die meisten Spieler noch stabil sind“, so Bobenstetter, der weiterhin auf Maxi Hellinger (Bänderverletzung) und Christopher Scott (Grippe) sowie auf die beiden verletzten Torhüter Sandro Volz und Thomas Reichelmayr verzichten muss. Patrik Drofa, der in Vilsbiburg wegen einer Oberschenkelverhärtung raus musste, sollte ebenso dabei sein wie Stefan Denk, Christian Brucia und Maxi Drum, die am Dienstag geschont wurden.

MB.   

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