Punkten in Sonthofen? Warum nicht!

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1860 reist als krasser Außenseiter zur Heimmacht

Die Ausgangslage auf dem Papier verheißt für den TSV 1860 Rosenheim an diesem Wochenende nichts Gutes. Beim Gastspiel in Sonthofen (Freitag, ab 17:00 Uhr) sind die Innstädter krasser Außenseiter, dennoch macht man sich in Reihen der Sechziger Hoffnungen, dass man mit etwas Zählbarem nach Rosenheim zurückkehrt.

"Je länger eine Serie hält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgenwann einmal reißt",sagte Trainer Patrick Peltram im Gespräch mit beinschuss.de und spielt dabei auf die beeindruckende Heimbilanz des 1. FC Sonthofen an.

Der Tabellensechste stellt die zweit beste Heimmannschaft der ganzen Bayernliga Süd, aus sieben Spielen fuhren die Sonthofener insgesamt 17 Punkte ein. Das sind doppelt so viele, wie der TSV insgesamt auf seinem Konto hat.

"Wir müssen den Bock umstoßen"

Dieses ist mit acht Zählern weiterhin dünn bestückt, Peltram weist daher auf die Trendwende hin, die beim Vorletzten zeitnah einsetzen muss. "Der Abstand auf den Relegationsplatz ist in der vergangenen Woche gewachsen. Wir müssen den Bock jetzt umstoßen, sonst wird es immer kritischer".

Mithelfen können bei diesem Unterfangen wieder Slaven Jokic, Nicholas Helmbrecht und Raphael Obermeier, die im Heimspiel gegen Raisting aus gesundheitlichen Gründen passen mussten.

Geht die Torflaute weiter?

Die grundlegende Ausrichtung der Sechziger basiert in Sonthofen auf einer "soliden Defensive" und möglichst "hoher Effizienz" im Angriff. Peltram und sein Co-Trainer Slobodan Jezildjic haben wie schon in den letzten Wochen viel Torschusstraining durchführen lassen und wollen so der andauernden Flaute von fünf Spielen ohne eigenen Treffer entgegensteuern.

Ob ausgerechnet bei der Heimmacht aus dem Oberallgäu der Rosenheimer Knoten platzt, darf bezweifelt werden. Unmöglich ist das Unterfangen im über 200 Kilometer entfernten Sonthofen jedoch nicht.

 

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