Raubling steht in den Startlöchern - Unberechenbarer Auftakt gegen Amerang

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Die Vorbereitung ist vorbei und der Ligaalltag hält wieder Einzug im Raublinger Inntalstadion. Nach einer gut 6-wöchigen Vorbereitung, unterbrochen nur durch den Raublinger Fasching und dem gelegentlichen Wintereinbruch, greifen die Pritzl-Schützlinge mit der Auftaktpartie gegen den SV Amerang am Samstag um 15:00 Uhr wieder in den Kampf um Ligapunkte ein.

Die Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen darf man natürlich nicht überbewerten, doch geben sie ein erstes Indiz über die spielerische und kämpferische Verfassung der Mannschaft wieder. Zunächst zeigte sich der TuS in einer guten Frühform, denn gegen die unterklassigen Mannschaften aus Edling und Schloßberg konnten deutliche Erfolge auf Kunstrasen gefeiert werden.

Das war der Tiefpunkt

Die Partie am Faschingssamstag beim TuS Traunreut (1:2), darf man dann wahrlich nicht überbewerten, da jedem Raublinger bekannt ist, welche Veranstaltung hier am Vorabend in Raubling zu Gange ist… Eine hingegen sehr gute Leistung wurde im Duell Bezirksliga Süd gegen Bezirksliga Ost oder SC Gaisach gegen TuS Raubling abgerufen. Am Ende trennten sich die Teams mit einem leistungsgerechten 1:1 Unentschieden.

Den leistungstechnischen Tiefpunkt erreichte die Elf um Kapitän Stefan Sollinger dann beim Gastspiel in Bad Aibling, wobei man dem Ex-Club des aktuellen TuS-Trainers und letztjährigen BZL-Absteiger mit 2:3 unterlegen war. Die Generalprobe folgte dann vor Wochenfrist im gemeindeinternen Derby gegen den ASV Großholzhausen, wobei man beim Endstand von 1:1 nur bedingt zufrieden sein kann, auch wenn mit „Motte“ Katozka ein entscheidender Spieler kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen ist.

Böse Erinnerungen an die Hinserie

Nun aber wird die Uhr auf Null gestellt, denn wo man tatsächlich nach der kräftezehrenden Vorbereitung steht kann nur der Ligaalltag zeigen und dieser heißt SV Amerang. Gegen den Aufsteiger gilt es die Scharte aus der Hinrunde auszumerzen und erfolgreich ins neue Punktspieljahr zu starten.

Mit dem SV Amerang gastiert ein Aufsteiger im Raublinger Inntalstadion, welcher sich jedoch nicht wie erhofft in der höheren Spielklasse etablieren konnte. Derzeit belegt man den vorletzten Tabellenrang und hat schon beachtliche 12 Punkte Rückstand auf den Relegationsrang, welcher derzeit vom TSV Waging/See gehalten wird.

 Aufgeben? Nicht in Amerang

Aber ans Aufgeben denken die Kasparetti-Schützlinge noch lange nicht! Man hat sich im Winter nochmals verstärkt und blickt der „Mission Impossible“ selbstbewusst entgegen. Auch Raublings Trainer Franz Pritzl mahnte bereits im Vorfeld, die Gäste aus dem schönen Museumsdorf nicht zu unterschätzen, denn auch im Kader des SVA stehen gute Kicker, welche das nötige Rüstzeug für eine Überraschung besitzen.

Wie unangenehm der SVA zu spielen ist, musste der TuS leidvoll in der Hinrunde erleben, als der SV Amerang den Raublingern seine damals erste Saisonniederlage zufügte. In einem seinerzeit sehr hitzigen Duell mit vielen Undiszipliniertheiten und zahlreichen Platzverweisen auf beiden Seiten setzte sich Amerang am Ende mit 3:2 auf heimischen Geläuf durch. Somit errang der SV Amerang einen seiner bisher nur drei Saisonerfolgen aus den 19 Ligaspielen gegen den TuS Raubling.

Ein Acker als Chance

Für den SV Amerang wird entscheidend sein, wie man sich im heimischen Stadion in der Rückrunde präsentiert. Viele Teams der BZL haben sichtlich Probleme mit dem schwer bespielbaren Platz in Amerang, was für die Kasparetti-Elf ein entscheidender Vorteil im Kampf um den Ligaverbleib sein kann. Ferner muss man sich vor allem in der Offensive mächtig steigern, denn bei bisher nur 10 Saisontoren (absoluter Negativrekord der BZL Ost) kann der Klassenerhalt nicht realisiert werden.

Pressemitteilung TuS Raubling

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