Mit dem Rücken zur Wand - Quo vadis 1860?

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Die Lage in der Bayernliga Süd wird für 1860 Rosenheim immer bedrohlicher. Der TSV hat kaum Punkte auf dem Konto, das Selbstvertrauen ist richtig angeknackst und allmählich läuft die Zeit davon.

Die Lage in der Bayernliga Süd wird für 1860 Rosenheim immer bedrohlicher. Der TSV hat kaum Punkte auf dem Konto, das Selbstvertrauen ist mehr als angeknackst und allmählich läuft die Zeit davon.

Denn immerhin ist schon ein knappes Drittel der Saison absolviert, Woche für Woche wird der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz größer. Es sind bereits sechs Punkte bis zum rettenden Ufer, vom ursprünglichen Saisonziel, einem gesicherten Mittelfeldplatz, ist schon lange keine Rede mehr.

Besorgniserregende Leistung gegen Wacker

Es helfen in dieser präkeren Lage nur drei Punkte. Im Heimspiel gegen den TSV 1865 Dachau stehen die Mannen von Thomas Siegmund und Patrik Peltram unter gehörigem Druck. Auch dieser wächst von Woche zu Woche, seit neun Spielen ist der TSV in der Liga sieglos.

"Volle Konzentration auf die Bayernliga". Dieses Motto hat der Verein auf seiner Facebook-Seite ausgerufen und spielt damit auf zwei Dinge an. Die bekannt schwierige Lage in der Liga und das Pokalaus, das unter der Woche gegen Wacker Burghausen erfolgte.

Dabei gerieten die Rosenheimer mit 1:6 unter die Räder. Selbstredend war Regionalligist Wacker als klarer Favorit ins Jahnstadion gereist, doch die Art und Weise, wie sich 1860 stellenweise vorführen ließ, verheißt für die kommenden Wochen nichts Gutes.

Dachau ist die große Unbekannte

Die Defensive hinterließ phasenweise einen besorgniserregenden Eindruck, von der oft geforderten Aggressivität in den Zweikämpfen war nicht viel zu sehen und die wirklichen Torchancen konnte man an zwei Fingern abzählen.

Ob die kommende Aufgabe wesentlich leichter wird, ist indess schwer einzuschätzen. Dachau gehört zu den unberechenbarsten Teams der Liga. Dies verdeutlicht ein Blick auf die letzten zwei Ergebnisse des TSV 1865. Einer 2:5-Packung in Landshut folgte eine 5:0-Kantersieg über den 1. FC Bad Kötzting.

Ein solch hohes Ergebnis braucht es aus Sicht der Sechziger sicher nicht. Nur eines ist in der derzeiteigen Phase unerlässlich: Siegen. Und zwar so schnell wie möglich.

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