Ein schwacher Moment - Kolbermoor vergibt Heimvorteil

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(in blau von links) Cesare Ratti und Patrick Eder haderten mit dem unglücklichen Spielverlauf

Ungünstig, aber nicht unmöglich. Nach der Heimniederlage im Relegationshinspiel gegen den TSV Jetzendorf gestaltet sich Ausgangslage für den SV-DJK Kolbermoor als schwierig. Aus dem Aufstiegrennen ist der SV-DJK damit aber noch nicht.

Ungünstig, aber nicht unmöglich. Nach der Heimniederlage im Relegationshinspiel gegen den TSV Jetzendorf gestaltet sich Ausgangslage für den SV-DJK Kolbermoor als schwierig. Aus dem Aufstiegrennen ist der SV-DJK damit aber noch nicht.

Der Tabellenzweite der Bezirksliga Ost unterlag dem Vizemeister der Bezirksliga Nord mit 0:1 (0:1) und muss damit am kommenden Sonntag (ab 16 Uhr) in Jetzendorf gewinnen, um in die zweite Relegationsrunde einzuziehen.

Ein schwacher Moment

"Warum sollen wir nicht in Jetzendorf gewinnen? Wir haben im Laufe der Saison gezeigt, dass wir auswärts großes Potenzial haben. Das müssen wir am Sonntag abrufen", sagte Kolbermoor-Trainer Jochen Reil nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de.

Dass sich die Ausgangslage nicht besser gestaltet, liegt vor allem an der fünften Spielminute. In dieser brachte der Jetzendorfer Maximilian Kreitmair einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Kolbermoorer Strafraum, David Vohberger konnte ungestört einköpfen und spielte seinem Team damit voll in die Karten.

Kolbermoor kommt ins Rollen

Denn die Gäste agierten in der Folgezeit äußerst kompakt, waren gut organisiert und ließen die Hausherren nur selten ins Spiel kommen. Kolbermoor begann unkonzentriert und mit wenig Durchschlagskraft, wurde aber mit zunemender Spieldauer zielstrebiger.

Patrick Eder hatte in der 20. Spielminute per Kopf die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber ebenso wie Anton Peter mit einem Flachschuss nach einer halben Stunde und Tobias Hotter mit einer guten Einschussgelegenheit kurz vor der Pause.

Schmitt hält Kolbermoor im Spiel

Duplizität der Ereignisse im zweiten Durchgang. Die Gäste erwischten wieder den besseren Start und hatten durch Tobias Hellfritzsch nach wenigen Minuten die Chance zur Vorentscheidung, doch Kolbermoor-Keeper Mario Schmitt vereitelte das 0:2 mit einer sehenswerten Parade.

Wie wachgeküsst drängten die Gastgeber fortan auf den Ausgleich, investierten viel, erspielten sich aber nur wenige klare Gelegenheiten. Der TSV erwies sich auch in der zweiten Halbzeit als unangenehmer Gegner und kam eine Viertelstunde vor dem Ende zu einer Doppelchance.

Hotter hat den Ausgleich auf dem Fuß

Alexander Sulzberger aber vergab den Jetzendorfer Matchball aus drei Metern und Hellfritzsch scheiterte mit einem Flachschuss an Schmitt.

In der Schlussviertelstunde mussten die Gäste dem hohen körperlichen Aufwand Tribut zollen. Es spielten nur noch die Hausherren, ohne dabei aber das nötige Glück zu haben.

Sinnbildlich für den Kolbermoorer Abend stand letztlich die Riesenchance für Hotter, der in der Schlussminute aus wenigen Metern die letzte Ausgleichschance für den SV-DJK liegen ließ.

"Die Jungs hätten mehr Unterstützung gebraucht"

"Natürlich war mehr für uns möglich, aber es hat heute nicht sollen sein", bilanzierte Reil, der nicht nur anhand des Ergebnisses enttäuscht war.

"Ich habe heute die nötige Unterstützung seitens der Zuschauer vermisst. Es waren zwar viele Leute da, aber die Jungs hätten mehr positives Feedback von Außen verdient gehabt. Das enttäuscht mich, da bin ich ganz ehrlich."

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