Serie gerissen: SBR unterliegt Landshut

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Es ist wie verhext. Michael Hofer (links) und Xaver Jäger (rechts, beide in grün), ärgern sich über die verpasste Chance

Sportbund fehlt die Effizienz

Die Serie ist gerissen, die erste Niederlage ist da. Der Sportbund Rosenheim musste sich am frühen Samstagnachmittag der SpVgg Landshut mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. Dabei war wesentlich mehr möglich für den SBR.

Denn die Partie gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen. Landshut war einfach die effektivere und abgezocktere Mannschaft. Dies äußerte sich vor allem im ersten Durchgang.

Beide Teams tasteten sich ab, Torchancen waren Mangelware. Bis zur 18. Minute. Ecke für die Gäste von rechts. Armin Fischer brachte die Kugel an den langen Pfosten, wo Lukas Winterling ohne große Gegenwehr zum 1:0 einköpfte.

Volz scheitert gleich zweimal

Der Sportbund erholte sich vom Rückstand gut und hatte durch Leon Volz nur wenige Augenblicke später die Chance zum Ausgleich. Der Neuzugang aus Unterhaching fasste sich aus 20 Metern ein Herz, SpVgg-Keeper Johannes Huber mit einer tollen Parade.

In der 33. Minute verpasste Volz per Kopf, der Sportbund war einfach nicht effizient genug. Ganz im Gegensatz zu den Gästen.

SBR mit Comeback-Qualitäten

Die kamen in Person von Asllan Shalaj in der 42. Minute vor das Rosenheimer Tor. Der Mittelfeldmann umkurvte Franz Eyrainer und schob unhaltbar für SBR-Keeper Dominik Zmugg zum 2:0 für die Gäste ein.

Doch die Hausherren zeigten Comeback-Qualitäten. Sieben Minuten nach Wiederbeginn flankte Philipp König die Kugel von links an den zweiten Pfosten. Christoph Börtschök kontrollierte den Ball und wuchtete ihn zum Anschlusstreffer in die Maschen.

Fischer verpasst die Vorentscheidung

Die SpVgg ließ sich davon aber nicht beirren und fand nach dem Gegentor wieder zu ihrer soliden Grundordnung zurück. Fischer hatte in der 58. Minute die Chance zur Vorentscheidung, scheiterte aus wenigen Metern aber mit einem Kopfball an Zmugg.

Die Folgezeit? Viel Engagement auf beiden Seiten, viele Spielunterbrechungen, wenige Torchancen. Bis zur 78. Minute. Wieder Flanke König, wieder an den zweiten Pfosten.

Wörndl ohne Fortune

Der eingewechselte Andreas Wörndl köpfte aufs kurze Eck, Gästeverteidiger Tobias Rewitzer klärte auf der Linie. Wenige Minuten später wieder Wörndl. Der Stürmer kam zentral im 16er frei zum Schuss, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball.

Huber tauchte in die rechte Ecke ab und hielt die knappe Gästeführung fest. Die Hausherren warfen noch einmal alles nach vorne, doch der verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

"Ich bin enttäuscht, aber nicht unzufrieden. Wir sind auf einem sehr guten Weg, das hat meine heute klar gesehen.", sagte SB-Coach Matthias Pongratz nach Abpfiff.

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