Sportbund: Spiel Eins nach Stunde Null!

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Wohin führt der Sportbund-Weg um Kapitän Andreas Sollinger (im Bild) und den neuen Coach Matthias Pongratz?

Wie geht es weiter nach den turbulenten Tagen beim Sportbund Rosenheim? Der neue Coach Matthias Pongratz soll die Wende herbeiführen, am besten schon am Samstag gegen Dachau

Die Ära Günter Güttler ging am Montag zu Ende, ab sofort soll nun Matthias Pongratz das grün-weisse Schiff wieder auf Kurs bringen, am besten gleich mit einem Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Dachau. Mit Matthias Pongratz kommt auch Gerhard Huber neu zum Sportbund. Er wird den neuen Cheftrainer assistieren.

Pongratz ist kein Unbekannter in Rosenheim

Seit Dienstag steht es fest: Matthias Pongratz wird Nachfolger von Günter Güttler beim Sportbund Rosenheim. Der 43-Jährige und die SBR-Vereinsführung haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt, die zunächst den Klassenerhalt in der Bayernliga ins Auge gefasst hat. Wie das funktioniert hat Pongratz bereits vor drei Jahren beim Stadtrivalen TSV 1860 Rosenheim eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der zu diesem Zeitpunkt 40-Jährige übernahm die abstiegsgefährdeten Rosenheimer in der Winterpause und führte sie bis auf den dritten Tabellenplatz in der damals eingleisigen Bayernliga. Die Bilanz von 10 Siegen, einem Unentschieden und nur drei Niederlagen spricht eindeutig für den Neu-Sportbündler. "Es ist doch nicht nur eine schwere, sondern auch eine sehr reizvolle Aufgabe, gemeinsam mit den Spielern diese schwierige Situation zu meistern und den Klassenerhalt in der Bayernliga zu schaffen. Ich gehe diese Aufgabe mit Respekt, aber mit Freude und viel Optimismus an“, so Pongratz, der am Donnerstag sein erstes Training am Sportbund-Campus leitete. Pongratz, der 2007 mit dem TSV Buchbach in die Bayernliga aufstieg, war bereits im Sommer 2013 ein heißer Anwärter auf den Trainerposten beim SBR. Letztendlich wurde es dann doch Günter Güttler, der in seiner ersten Saison gleich einmal die schwierige Aufgabe meisterte und den Bayernliga-Klassenerhalt - trotz zahlreicher Rückschläge - sicherte.

In nur einer Woche alles verspielt

Knapp 17 Monate währte die Zusammenarbeit zwischen dem Sportbund Rosenheim und Trainer Günter Güttler. Nachdem der SBR in nur einer Woche nahezu alles verspielte und durch drei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie Kötzting, Wolfratshausen und den TSV 1860 Rosenheim immer tiefer in die Krise taumelte, entschieden sich die Verantwortlichen für eine Beendigung des Engagements. "Nachdem wir diese drei Spiele gegen Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind, verloren haben, war der Schritt der Trennung notwendig", rechtfertigt Willi Bonke die Entscheidung der Vereinsführung. Sportlicher Leiter Richard Neumeier fügt hinzu: "Bei so einer Entscheidung geht es immer um die Ergebnisse und die Weiterentwicklung der Mannschaft. Beides war aktuell nicht gegeben." Am Samstagnachmittag wird noch keine Handschrift des Neu-Coaches zu erkennen sein, da Pongratz bisher erst eine Trainingseinheit leiten konnte. Jeder Spieler muss sich nun neu beweisen, weshalb sich die Verantwortlichen am Samstag dennoch eine deutliche Leistungssteigerung erhoffen.

Offene Rechnung begleichen

Bislang hat es nur ein Aufeinandertreffen um Punkte zwischen beiden Mannschaften gegeben: Im Hinspiel behielt der TSV Dachau 1865 mit 2:1 die Oberhand. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Michael Hofer. Am kommenden Samstag kann der SBR für Wiedergutmachung sorgen und bei einem Sieg an den Dachauern in der Tabelle vorbeiziehen.

Anpfiff ist wie gewohnt um 14 Uhr im Josef-März-Stadion!

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