Auf Spurensuche - Was macht Seeon und Grassau so stark?

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Auch Seeons Sebastian Axthammer genießt den Blick auf die Hochplatte - und tankt hier Kraft für die kommenden Aufgaben.

Zum Spiel der Woche war beinschuss.de beim Spiel ASV Grassau gegen SV Seeon/Seebruck zu Gast. Beinschuss-Reporter Max Böning berichtet in einem nicht ganz ernst gemeinten Nachtrag über die Überlegenheit der Traunsteiner Teams in der Kreisklasse 1.

Ein nicht ganz ernst gemeinter Nachtrag zum Beinschuss-Spiel der Woche:

Eigentlich haben wir ja alle das große Los gezogen: Wir leben, arbeiten und spielen Fußball in einer der schönsten Regionen Deutschlands. Und fast an jedem Wochenende geht es auch in der Kreisklasse 1 auf einen anderen, meist wunderbaren Platz – egal ob in nächster Nähe zum bayerischen Meer in Rimsting oder mit traumhaftem Blick auf die traumhafte Bergkulisse in Kiefersfelden. Viele Großstadtkicker können von solchen Aussichten nur träumen, wenn der umzäunte Ascheplatz maximal Blick auf die nächste Hochhaussiedlung bietet.

Zwei Teams mit einer Gemeinsamkeit

Doch in dieser Chiemsee-Liga fällt dem aufmerksamen Beinschuss-Lesern etwas auf: Nicht nur Teams aus dem Landkreis Rosenheim bilden diese ganz besondere Spielgruppe – nein. Auch aus dem Traunsteiner Bezirk sind Mannschaften vertreten. Und diese stellen sich im „fremden Westen“ - und natürlich auch Daheim - ziemlich gut an. Schließlich steht mit dem SV Seeon/Seebruck eine Mannschaft ganz oben im Klassement, deren Spieler wohl größtenteils ein „TS“ auf ihren Kennzeichen prangen haben.

Am dichtesten auf den Fersen sind dem Spitzenreiter die Akteure vom ASV Grassau - genau, die sind ja auch eigentlich „Traunstoaner“. „Eigentlich wollten wir lieber in eine Kreisklasse in den Traunsteiner Bereich wechseln, dort wird der bessere Fußball gespielt“, gab ASV Viktor Gruber nach dem Beinschuss-Spiel der Woche am Samstag mit einem Augenzwinkern zu erkennen. Doch was macht die Kicker im Osten des Chiemsees so viel besser, als die Konkurrenz aus Rosenheim, wo liegt das Geheimnis?

Unterstützung von ganz oben?

Hochgern und Hochfelln haben wohl eine andere, positivere Auswirkung auf die Hobbykicker – die markante Kampenwand und der Wendelstein können einpacken. Und an Ache, Alz und Traun lässt es sich anscheinend einfach deutlich entspannter und vor allem erfolgreicher leben. Der „grüne Inn“ ist nichts dagegen. Liegt es tatsächlich daran? Seeon-Coach Rößler will an so einen Zufall nicht glauben. Klassisches Understatement – oder er möchte das Geheimnis der Traunsteiner nicht verraten. Warum auch das Erfolgsrezept preisgeben, wenn die Spielzeit noch nicht rum ist...

Oder man sucht die Gründe woanders – und zwar ganz oben. Schließlich hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. lange Zeit seiner Schulzeit in der Stadt an der Traun verbracht. Die Verbundenheit könnte noch groß sein in die Heimat. Doch ganz wasserdicht sind diese Vermutungen dann leider doch nicht: Denn mit dem TSV Grabenstätt ist noch eine Elf aus diesem Landkreis vertreten, die – um im Bilde zu bleiben – derzeit noch nicht mit guten Ergebnissen in dieser Kreisklassen-Saison gesegnet ist. Vielleicht muss man den TSVlern nur sagen, dass sie im Herzen auch dem Landkreis Traunstein angehören. Einen Versuch wäre es ja wert.

Hier geht es zum klassischen Spielbericht(ganz ohne Hokuspokus) der Topbegegnung Grassau gegen Seeon, zu den Bildern geht es wie immer oben rechts.

 

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