Trotz Remis - Erlbach ist weiter im Rennen

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Kapitän Christoph Jäger (rechts) und seine Mannschaftkameraden verpassten den Sieg nur knapp

Die Kulisse war beeindruckend, die Chancen waren da, nach 90 Minuten hat der SV Erlbach den Sieg im Relegationshinspiel gegen Landshut aber verpasst. Doch der Aufstiegstraum lebt weiter.

Die Kulisse war beeindruckend, die Chancen waren da, nach 90 Minuten hat der SV Erlbach den Sieg im Relegationshinspiel gegen Landshut aber verpasst. Die Rot-Weißen trennten sich am Mittwochabend mit 0:0 von der SpVgg und müssen damit im Rückspiel mindestens ein Tor erzielen, um in die zweite Relegationsrunde einzuziehen.

Vor gut 1.200 Zuschauern im Raiffeisen Sportpark legten die Hausherren los, wie die viel zitierte Feuerwehr. Nach nur zwei Minuten fasste sich Kapitän Christoph Jäger aus gut 20 Metern in halbrechter Position ein Herz und setzte den Ball an den Landshuter Pfosten.

Malec verhindert Gäste-Führung

Die Gäste aus Niederbayern antworteten mit einer guten Kopfballchance durch Luca Löffler in der achten Minute, doch SV-Keeper Klaus Malec konnte den gefährlichen Ball mit einer Glanztat entschärfen.

Nach der turbulenten Anfangsphase konzentrierten sich beide Teams auf ihre Grundordnung. Erlbach stand tief, die Gäste hatten mehr Spielanteile, ohne dabei aber zu weiteren guten Gelegenheiten zu kommen.

Doppelchance für SV-Sturmduo

Die Hausherren selbst hatten über 90 Minuten ungewohnte Probleme im Umschaltspiel und leisten sich dabei zu viele Ballverluste. Dennoch war Erlbach in der Folgezeit die gefährlichere Mannschaft und hatte die besseren Torchancen.

Nach einer halben Stunde verfehlte Christoph Popp mit einem Heber über Gäste-Keeper Stefan Schmid nur knapp, Popps Sturmkollege Johannes Maier scheiterte wenige Minuten später am Außennetz.

Zweiter Aluminiumtreffer

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Gäste zwar weiter mehr Spielanteile, die gefährlichere Mannschaft blieb aber Erlbach. nach einer Stunde brachte Simon Salzinger einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Landshuter Strafraum, der Ball segelte an Freund und Feind vorbei und ging letztlich an den Außenpfosten.

Fortan erhöhte die Berg-Elf den Druck, gewann zunehmend an Überlegenheit und drängte auf den Führungstreffer. Da aber auch die Gäste im Defensivverbund gut strukturiert standen, wollte der Siegtreffer nicht mehr fallen.

Wenige Augenblicke hatten die 2000 Zuschauer den Torschrei wieder einmal auf den Lippen, doch Johannes Penkner verfehlte das Ziel mit einem Distanzschuss nur um Haaresbreite.

Erlbach muss treffen

Unter dem Strich ist die Punkteteilung nicht unverdient. Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass mit dem SVE ein Landesligist auf einen Bayernligisten traf. Dieser vermeintlcihe Klassenunterschied war über die gesamte Spielzeit nicht zu sehen.

Breits am Samstag sehen sich beide Mannschaften wieder. Im Relegationsrückspiel in Landshut (ab 16:00) Uhr zieht der Sieger in die zweite Relegationsrunde ein. Endet das Spiel 0:0-Unentschieden wird eine Verlängerung und ein möglcihes Elfmeterschießen fällig, bei jedem anderen Remis ist Erlbach eine Runde weiter.

Dort wartet aller Voraussicht nach der FV Illertissen II, der sich zeitgleich mit 2:0 gegen den SV Raisting durchsetzte.

 

 

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