So verlief der erste Testkick des TSV 1860 Rosenheim

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Voller Einsatz auf glattem Untergrund: Linor Shabani gewinnt das Kopfballduell

Eine knappe Pleite, ein halbstündiges Unterzahlspiel und die Rückkehr eines "Ur-Sechzigers": Das erste Testspiel der Sechziger gegen Planegg hatte einiges zu bieten.

Das erste Testspiel in diesem Jahr absolvierten die Bayernliga-Kicker vom TSV 1860 auf dem heimischen Kunstrasen gegen den SV Planegg-Krailling. Am Ende mussten sich die Sechziger knapp mit 1:2 gegen den Landesligisten geschlagen geben. Die beiden Gegentore kassierten die Rothemden in der zweiten Halbzeit. Trotz der Niederlage war Trainer Patrik Peltram mit seiner Mannschaft zufrieden – vom läuferischen Einsatz. „Wir haben jetzt fünf Trainingseinheiten hinter uns und die letzten zwei Tage richtig Gas geben. Von den spielerischen Fähigkeiten ist es noch zu früh, um die Leistung beurteilen zu können“, meinte Peltram zum Spiel.

Dass der Teamchef vor allem auf den konditionellen Bereich in der Vorbereitung Wert liegt, bewies die Tatsache, dass die Sechziger ab der 60. Minute, nach einer Verletzung von Libor Shabani, beabsichtigt nur noch mit zehn Mann weiterspielten. „Es hilft uns mehr, uns mit einem Mann weniger an die taktische Ausrichtung zu halten, als mit Hurra-Fußball ein Vorbereitungsspiel 5:0 zu gewinnen“, erklärte der Coach.

Wallner grätscht wie früher

Nach 20 Minuten brachte Slaven Jokic die Hausherren mit einem satten Schuss von der rechten Strafraumlinie in Führung. Die erste Halbzeit dominierten die Sechziger über weite Strecken, Planegg kam nur durch Konterangriffe zu der einen oder anderen Torchance. In der Pause wechselte Peltram kräftig durch: So blieb unter anderem Torschütze Jokic in der Kabine und auch Kapitän Christoph Wallner sah die restlichen 45 Minuten mit dicker Winterjacke von der Tribüne aus. Dafür durfte sich Neuzugang Johannes Zottl im Sturmzentrum beweisen und ein „Ur-Sechziger“ griff nach über zweijähriger Verletzungspause wieder ins Spielgeschehen des TSV ein: Markus Wallner.

Es dauerte keine zwei Minuten, bis der Innenverteidiger, der schon seit dem Jahr 2000 im Verein spielt, die erste saubere Grätsche auspackte, dass der Schnee nur so staubte. „Dieses Gefühl habe ich vermisst. Ich bin glücklich, wieder dabei zu sein“, freute er sich. Peltram ergänzte, dass es wichtig sei, den Langzeitverletzten wieder Spielpraxis geben zu können. Nur so könne das Trainergespann sie als weitere Alternativen für die Saison einsetzen: „Vielleicht richten wir unsere Vorbereitung mehr auf unsere Verletzten aus als andere Vereine. Aber das ist wichtig für uns, damit wir in der restlichen Spielzeit variabler sind.“ 

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