Es weht ein frischer Wind durch Riedering

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Der SV Riedering startet in die neue Saison

Trainer Sepp Gschwendtner im Gespräch

Bevor der SV Riedering am Wochenende mit dem Derby gegen Söllhuben in die Saison startet, meldet sich Trainer Sepp Gschwendtner im Riederinger Stadionmagazon zu Wort:

Stadionbladl: Die neue Saison beginnt in Kürze, was ist los beim SV Riedering ?

Sepp Gschwendtner: Ich gehe jetzt in mein drittes Jahr und es hat sich in Riedering was gravierendes geändert, nämlich die Anzahl der Trainingsteilnehmer. Viele Jungs aus der A Jugend sind dazugestoßen, ferner integrieren wir einige Asylbewerber aus Afrika in den Trainingsbetrieb, da rührt sich was. Ich kann mich nicht erinnern, in Riedering mit 30 Leuten und mehr auf dem Trainingsplatz gestanden zu haben... aber besser so, als wenn nichts los ist, und Pat Ofenmacher unterstützt mich bestens. Mit Tobias Schwarzmeier haben wir einen Routinier dazubekommen, er wohnt seit einiger Zeit in Riedering und auch Stürmer Flo Furtner steht wieder zur Verfügung. Ich bin froh, dass uns kein Spieler verlassen hat, obwohl es Abwerbungsversuche gegeben hat. Was sich da mittlerweile in den unteren Ligen so abspielt, darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Ich stehe da voll hinter der Vereinsphilosophie, den eigenen Leuten zu vertrauen und auf diese zu bauen.

Stadionbladl: Bist Du mit insgesamt mit der Vorbereitung und dem Leistungsstand zufrieden?

Sepp: Die Vorbereitungsspiele waren durchwachsen, ein ständiges auf und ab. Wir haben durchwegs gegen starke Mannschaften gespielt und waren selten komplett. Einige Leistungsträger konnten wenig trainieren, da baue ich aber auf deren Routine. Eine Hiobsbotschaft war natürlich die schwere Knieverletzung von Andy Hiltner. Seine Torgefährlichkeit und Cleverness wird unsvorerst enorm fehlen, für mich ist Andy einer der besten Kicker in der Kreisklasse.

Stadionbladl: Jetzt zur neuen Saison – wie siehst Du die Chancen des SV Riedering?

Sepp: Ich werde definitiv keine Prognose auf einen Tabellenplatz abgeben. Wenn wir einigermaßen „Alle“ an Bord haben, brauchen wir uns nicht verstecken. Wir sind aber gut beraten, von Spiel zu Spiel denken und dabei versuchen, situationsbedingt das Maximale herauszuholen. Letztes Jahr hatte uns keiner auf der Rechnung und wir wurden Dritter, diesmal wird man den SVR nicht mehr unterschätzen..... Für den Erfolg müssen so viele Komponenten zusammenpassen, die man Trainer nicht im Griff hat. Beruf, Urlaub, Verletzungen , man weiß nie was kommt.

Stadionbladl: Wen siehst Du als Favoriten auf die Aufstiegsplätze?

Sepp: Ich denke, der TuS Prien wird heuer ganz vorne mitmischen, die haben sich nochmals richtig verstärkt und verfügen über einen guten Kader. Feldkirchen kenne ich noch nicht, soll aber auch nicht zu unterschätzen sein. Bernau und Türkspor erwiesen sich in der Vergangenheit als harte Brocken, des weiteren sind drei starke und ambitionierte Aufsteiger dazugekommen, denen traue ich einiges zu. Pang gehört in die Kreisklasse, Croatia soll sehr spielstark sein und unser Nachbarverein Söllhuben hat wohl die routinierteste Truppe von allen am Start und ist eindrucksvoll Meister geworden....aber , meistens steht dann eh ein ganz anderer oben , als von den„ Experten „ vermutet.

Stadionbladl: apropos Söllhuben – Gemeindederby zum Auftakt , wie bewertest Du das ?

Sepp: Das sehe ich differenziert, zum Einen werden beide Teams vor einer tollen Kulisse spielen, das wird was besonderes, andererseits ist ein Auftaktspiel auswärts bei einem hoch motivierten Aufsteiger eine hohe Hürde für jedes Team, das hat nichts mit dem Derby zu tun. Söllhuben hat eine clevere Elf, die Hälfte der Truppe hat früher höherklassig gespielt. Matthias Linnemann hat Söllhuben zu einer kompakten Einheit geformt und Euphorie entfacht, das verdient Respekt. Für uns wird es wichtig, die richtige Mischung aus Leidenschaft und Lockerheit zu finden, dann bin ich optimistisch. Ich freue mich auf alle Fälle auf das Spiel, obwohl ich als Raublinger das Match wahrscheinlich etwas gelassener sehe, als die Mitwirkenden. Ich finde, beide Vereine und die Gemeinde können stolz auf die Leistungen beider Teams sein.

Quelle: SV Riedering - Stadionbladl

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