Bittere Klatsche für Sechziger im Abstiegskampf

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Herber Rückschlag für die Kicker des TSV 1860 Rosenheim im Kampf gegen den Abstieg

Einen rabenschwarzen Nachmittag erwischte der TSV 1860 Rosenheim und kassierte im Regionalliga-Abstiegskampf eine bittere 1:5 (0:2)-Heimniederlage gegen den FC Eintracht Bamberg. Durch die Pleite und die gleichzeitigen Siege von Schalding und Heimstetten sind die Innstädter auf einen der beiden Relegationsplätze zurückgefallen.

Das Spiel begann schon denkbar schlecht für die Gastgeber: Innenverteidiger Georg Lenz schlug an einem hohen Ball vorbei, Lukas Görtler war halblinks auf und davon und vollstreckte flach ins lange Eck – 0:1 (2.). Fünf Minuten später war wieder Lenz der Unglücksrabe, als er Lukas Görtler links im Sechzehner von den Beinen holte. Der sonst nicht immer souveräne Schiedsrichter Johannes Huber hatte da völlig recht und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Markus Fischer verwandelte sicher. Lenz wurde kurz darauf ausgewechselt, doch die Rothemden waren in der Folge eine halbe Stunde lang völlig verunsichert und hatten Glück, dass die Oberfranken bei Lattentreffern von Nicolas Görtler (17.) und Florian Wenninger (31.) sowie einer weiteren Chance von Fischer (28.) die Begegnung nicht frühzeitig entschieden. Erst kurz vor der Pause kamen die Hausherren kurzzeitig besser ins Spiel: Freddy Schramme traf den rechten Pfosten (39.) und beim zweimal abgefälschten Schuss von Markus Achatz fehlten nur Zentimeter (45.+1).

Wer nach dem Seitenwechsel ernsthaft auf eine Wende hoffte, wurde bitter enttäuscht. In der 54. Minute wagte Lukas Görtler ein Tänzchen gegen zwei Verteidiger und Torwart Robert Mayer. Sein Schuss aus spitzem Winkel saß zum 0:3. Schramme per Drehschuss (57.) und Penic mit einem weiteren Alu-Treffer (65.) hätten noch mal für Ergebniskosmetik sorgen können, ehe es aus Sicht der Heimelf richtig bitter wurde: Christian Beetz stand nach einem Steilpass frei vor Mayer und traf zum 0:4 (68.), vier Minuten später war der andere Innenverteidiger, Kevin Kühnlein, nach einer Ecke per Kopf erfolgreich (72.). Schramme gelang kurz darauf zwar der Ehrentreffer für die Sechziger (75.), doch auch weitere Möglichkeiten für Kunze (79.), Einsiedler (83.) und Schramme (84.) konnten nichts mehr an der klaren und völlig verdienten Niederlage ändern.

„Wir sind mit zwei frühen Toren ideal gestartet. Nach der Pause haben wir dann nachgelegt. Am Ende haben wir aber etwas unkonzentriert gespielt“, sagte Bambergs Trainer Hans-Jürgen Heidenreich. Kollege Thomas Siegmund ergänzte: „Das Ergebnis hört sich heftig an, war aber verdient. Aber wir müssen das jetzt ganz schnell abhaken, wieder aufstehen und in den letzten drei Spielen alles investieren!“ (wei)

 

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