Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - 1.FC Schweinfurt 05

Die „Schnüdel“ zu Gast in Rosenheim

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Haben die Lehren der Schlappe in Schalding im Hinterkopf und wollen gegen Schweinfurt wieder punkten - Sascha Marinkovic (r.) und seine Sechziger.

Rosenheim - Am zwölften Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag um 19:00 Uhr den 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Die Gäste aus Unterfranken belegen nach der äußerst unglücklichen 1:2 Heimniederlage gegen 1860 München II aus der Vorwoche mit siebzehn Punkten den sechsten Tabellenplatz. Bei den Ambitionen des Teams von Trainer Gerd Klaus ist diese Platzierung eigentlich zu wenig. Die Mannen um Kapitän Kevin Fery wollen eigentlich ganz vorne mitspielen - falls möglich, sogar ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.

05er vielleicht noch nicht bereit für ganz oben

Nach der Niederlage gegen 1860 München II jedoch, beträgt der Rückstand auf den zweiten Platz bereits sechs Zähler, der Spitzenreiter aus Unterhaching ist dann nochmal ein ganzes Stück weiter entfernt. Da müssten die Schweinfurter schon eine kleine Serie hinlegen, um im Kampf um die vordersten Tabellenregionen nochmal eingreifen zu können. Aber vielleicht sind die „Schnüdel“, wie der Gast aus Schweinfurt auch genannt wird, auch einfach noch nicht ganz so weit. Manchmal dauert es ja durchaus bis sich ein neues Team gefunden und eingespielt hat.

Service:

Auch die Heimelf ist bestrebt, nach der deutlichen 0:3 Niederlage in der Begegnung beim direkten Konkurrenten SV Schalding-Heining wieder etwas gutzumachen. Am verregneten Tag in Passau war der Gegner einfach einen Tick „geiler“ auf den Sieg, so dass man zwar verdient, aber letztlich doch das ein oder andere Tor zu hoch verloren hatte.

Rosenheimer sehen Schalding als Teil ihres Lernprozesses

Trainer Klaus Seidel und der Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck haben noch während der Rückfahrt aus Niederbayern die Partie mit Ihren Jungs analysiert und auch sofort abgehakt. In dieser qualitativ hochwertigen Liga werden eben selbst kleine Nachlässigkeiten und Unkonzentrierten in der Regel sofort bestraft. Die Rosenheimer haben einfach weiter dazugelernt – einfach Mund abputzen und weitermachen - so lautet zumindest die Devise der Sechziger.

„Die Niederlage aus dem Spiel gegen Schalding-Heining ist verdaut. Der Fokus ist nun ganz auf die Begegnung gegen Schweinfurt ausgerichtet. Wir können gegen diesen enorm starken Gegner nur bestehen, wenn wir wieder zu hundert Prozent an unsere Leistungsgrenzen gehen!“, so Kroneck.

Gegen Schweinfurt muss man wieder an die Leistungsgrenze

„Spielerisch werden wir nicht auf Augenhöhe agieren können, daher müssen wir wieder auf unsere bisher schon bewährten Tugenden Leidenschaft, Kampf und Einsatz zurückgreifen. Gelingt uns dies, sind wir sicher alles andere als chancenlos!“, so der sportliche Leiter weiter.

Mit aktuell dreizehn Punkten aus den gespielten elf Runden und Tabellenplatz Dreizehn liegt der Liganeuling immer noch voll im Soll. Jedoch wären weitere Punkte aus der Partie gegen Schweinfurt sicherlich nicht von Nachteil, da der Vorsprung auf die "gefährlichen Plätze" auf nur noch zwei Zähler zusammengeschrumpft ist.

Auch gegen den Favoriten gibt es keinen Grund sich zu verstecken

Dass ein positives Resultat gegen den  Favoriten aus Unterfranken nicht utopisch ist, zeigten die bisherigen Begegnungen der Saison - und nicht zuletzt die gegen stark bewertete Teams. In fast allen Spielen, auch in solchen mit negativem Ergebnis (wenn man von der Partie in Ingolstadt absieht), war man gut im Spiel und hätte durchaus sogar noch mehr Punkte einfahren können.

Zum Kader von 1860 Rosenheim wird auch wieder Danijel Majdancevic gehören, der zuletzt zur Deutschen Futsal-Nationalmannschaft abgestellt werden musste. In Passau wurde er von Josip Tomic ersetzt, der dort eine bemerkenswerte Leistung abrufen konnte.

Ansonsten fehlen weiterhin Johannes Zottl (Kreuzband), Mario Stockenreiter und Andreas Maurer (Aufbautraining).

Ein spannendes Spiel ist also sichergestellt! In der Konstellation „David gegen Goliath“ konnten die Seidel-Schützlinge in der Vergangenheit schon die ein oder andere Überraschung erzielen und verdientermaßen Punkte einfahren. Vielleicht gelingt es ihnen auch dieses mal.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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